Was sind die Inhaltsstoffe von Ginseng und wer darf Ginseng einnehmen?

Über 200 Pflanzenwirkstoffe

Über 200 Stoffe sind bisher nachgewiesen (Kim, 2012). Als die bedeutendsten gelten die Ginsenoside oder Saponine. Darüber hinaus gibt es viele weitere: Fettsäuren, Aminosäuren, Polysaccharide, Peptide. Sie unterscheiden auch den asiatischen Ginseng und seine nahen Verwandten (Noto Ginseng, Jiaogulan, American Ginseng) von Adaptogenen, die auch als Ginsengs bezeichnet werden (Ashwagandha, Eleuthero). Bis heute ließen sich 40 Ginsenoside identifizieren (Lee & Kim). Die Entdeckung neuer Wirkstoffe im Ginseng ist im übrigen noch nicht abgeschlossen, wie die Untersuchung von Im & Nah (2013) zeigt, welche Ginsenoside mit dem neu entdeckten Ginsonin vergleichen.

Vollständige Ginseng Pflanzen auf einem Schaufenster

 

Wer kann Ginseng einnehmen?

Je älter jemand ist, desto mehr bringt ihm Ginseng. Ein älterer Körper hat mehr Probleme, genauso wie ein altes Auto. Man muss den Körper gründlicher pflegen, seine Reparaturkraft erhalten, Energie für Körper und Geist erzeugen. Junge Menschen haben noch mehr Vitalkraft, ihre Körper funktionieren noch besser. Aber auch diesen hilft Ginseng.

Wer schwach ist, unter physischem oder psychischem Stress leidet, krank ist, dem hilft Ginseng. So schreiben Schilcher und Mitarbeiter zu Ginseng: „Aus der Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten seien genannt: Patienten, die unter starkem beruflichem Stress stehen; Schul- und Prüfungsstress von jungen Erwachsenen; Verhinderung des vorzeitigen Abbaus der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit im Alter; während der Rekonvaleszenz.“ Alt-Kanzler Helmut Schmidt nimmt seit 49 Jahren Ginseng. (Stand Juli 2014).

Von Mengen und Produkten

Besteht bei Ginseng die Gefahr von Nebenwirkungen?

Wir kennen keine Untersuchungen, welche einen schädlichen oder negativen Einfluss von Ginseng auf die Wirkung von Medikamenten haben (was nicht heißt, daß es solche nicht gibt. Wir wissen es aber nicht). Eine jüngere Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, daß Ginseng die Aufnahme von Medikamenten nicht behindert. 

Vorsicht könnte angebracht sein, wenn jemand den Blutzucker senkende Arzneimittel einnimmt, da Ginseng deren Wirkung erhöhen könnte. Gleichfalls könnte Ginseng die Wirkung von Warfarin (Coumadin) erhöhen. Oft wird auf darauf verwiesen, asiatischer Ginseng könnte den Blutdruck steigern. Diese Aussage beruht vor allem auf Erkenntnissen einer fast 30 Jahre alten Untersuchung von Ronald Siegel, die jedoch mehrfach in ihren Ergebnissen widerlegt wurde. Der Forscher hat die Wirkungen von Koffein und Ginseng nicht auseinandergehalten (siehe zu diesen Aussagen Winston & Maimes, Adaptogens, S. 146, S. 57). 
Eine jüngere Untersuchung hat viele Forschungen zu Ginseng ausgewertet. Ergebnis: „Keine ernsten Negativwirkungen wurden festgestellt.”

Dennoch ist zu erwähnen: Ginseng kann sehr stark wirken, vor allem die Gehirnaktivität mobilisieren und für manche Verbraucher zu viel körperliche Energie erzeugen. Insbesondere Frauen mögen daher Ginseng nicht so gern. Dagegen hilft unter anderem folgendes:

(1) Ginseng in geringen Mengen einnehmen. Diese Angebote sind oft in Drogerien verfügbar. Man muss hier genau auf die Inhaltsangaben achten. Die Qualität und die Belastung durch Schwermetalle und Pestizide bleiben in der Regel unbekannt. 

(2) Man kann ein gut mit Ginsenosiden dosiertes Produkt kaufen, dessen Wirkungen jedoch im mittleren Bereich liegen. Dies kann auch aus Wurzeln aus dem Stamm und Blättern der Pflanze stammen (Die Wirkstoffe sind identisch).

(3) Man kann auf andere Ginsengs ausweichen, insbesondere Amerikanischen Ginseng, oder mit anderen Wirkstoffen aber vergleichbaren Wirkungen Ashwagandha oder Eleuthero. In Russland zur Zeiten der Sowjetunion ist man früh auf Eleuthero umgestiegen, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen, weil der Asiatische Ginseng zu teuer wurde (Yance, 2013).

Schwangere und stillende Frauen sollten Ginseng wie andere Adaptogene nicht zu sich nehmen. Wenn eine größere Operation ansteht, sollte die Einnahme abgesetzt (Vorsichtmotiv) und die Ärzte informiert werden. Bei sämtlichen Erkankungen sollte vor der Einnahme von zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln, insbesondere von Botanicals ein Arzt konsultiert werden.

Teepower hat derzeit diese „Ginseng“ bezeichnete Vitalstoffe verfügbar.

  1. Ashwagandha (indischer Ginseng)
  2. Eleuthero Extrakt (0,8% Eleutherosides)
  3. Roter Ginseng (30% Ginsenoside)
  4. Amercian Ginseng

Die Hauptwirkstoffe in den verschiedenen asiatischen Ginsengs sind identisch, aber in unterschiedlicher Konzentration. Dies gilt auch für den Amerikanischen Ginseng. Bei Ashwagandha und Eleuthero sind die Wirkstoffe grundsätzlich andere, die Wirkungen überschneiden sich jedoch mit dem von Panax Ginseng.

Wie der Leser schnell feststellt wenn er sich über Ginseng informiert. Die Anbieter sagen: unser Ginseng ist der Beste. Unterstellen wir zunächst, alle Ginsengs seien „sauber“, also frei von Schwermetallen und Pestiziden, was in der Regel nicht klar ist. Roter Ginseng wird mit Korea in Verbindung gebracht. Der meiste kommt jedoch aus China. Bei Rotem aus Korea ist besonders wichtig, nach Verunreinigungen zu fragen. Korea ist ein kleines Land mit massiver Umweltbelastung. Man vergleiche auch immer, wenn es um Adaptogene geht: welche Schadstoffe sind in welcher Konzentration im Vergleich zu normalen Ernährungsprodukten einschließlich „Bio“ enthalten.

 

Eine Ginseng Plantage

Produkt von Teepower

Wir behaupten nicht, unsere Ginsengs ist der „Beste“, wie es viele Anbieter über ihren Ginseng sagen. Er hat gute Qualität und wird zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis angeboten. Bei wem immer man Ginseng kauft – vorausgesetzt, die Angaben der Hersteller bezüglich Inhalt sind verfügbar: Besser ist immer Ginseng überhaupt zu nehmen als keinen zu nehmen. Die Wahl des „Besten“ muss jeder für sich selbst entscheiden. Besser ist auch, Ginseng dauerhaft zu nehmen, und mit Ginseng nicht auf eine akute Störung zu reagieren. Wenn der Körper gut funktioniert, könnte man glauben, ich brauche nichts mehr. Was passiert, wenn sich die Homöostase schrittweise verschlechtert, ohne dass man viel merkt? Chronischer Stress erzeugt seine Wirkungen nicht in kurzer Zeit. Er baut sich auf in der Zeit.

Copyright Adaptogenics. Die kommerzielle Nutzung der hier aufbereiteten Informationen durch Dritte ist untersagt.

Haftungsausschluss: Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung der hier angebotenen Informationen entstehen, sind ausgeschlossen. Die hier dargestellten Produkte und Informationen dienen nicht dazu, eine Krankheit zu behandeln, zu heilen, zu Diagnostizieren oder zu verhindern. Die Information dient nicht zur Behandlung von Erkrankungen. Wer Arzneien einnimmt, sollte vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel seinen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen.

Über 200 Pflanzenwirkstoffe Über 200 Stoffe sind bisher nachgewiesen (Kim, 2012). Als die bedeutendsten gelten die Ginsenoside oder Saponine. Darüber hinaus gibt es viele weitere:... mehr erfahren »
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Was sind die Inhaltsstoffe von Ginseng und wer darf Ginseng einnehmen?

Über 200 Pflanzenwirkstoffe

Über 200 Stoffe sind bisher nachgewiesen (Kim, 2012). Als die bedeutendsten gelten die Ginsenoside oder Saponine. Darüber hinaus gibt es viele weitere: Fettsäuren, Aminosäuren, Polysaccharide, Peptide. Sie unterscheiden auch den asiatischen Ginseng und seine nahen Verwandten (Noto Ginseng, Jiaogulan, American Ginseng) von Adaptogenen, die auch als Ginsengs bezeichnet werden (Ashwagandha, Eleuthero). Bis heute ließen sich 40 Ginsenoside identifizieren (Lee & Kim). Die Entdeckung neuer Wirkstoffe im Ginseng ist im übrigen noch nicht abgeschlossen, wie die Untersuchung von Im & Nah (2013) zeigt, welche Ginsenoside mit dem neu entdeckten Ginsonin vergleichen.

Vollständige Ginseng Pflanzen auf einem Schaufenster

 

Wer kann Ginseng einnehmen?

Je älter jemand ist, desto mehr bringt ihm Ginseng. Ein älterer Körper hat mehr Probleme, genauso wie ein altes Auto. Man muss den Körper gründlicher pflegen, seine Reparaturkraft erhalten, Energie für Körper und Geist erzeugen. Junge Menschen haben noch mehr Vitalkraft, ihre Körper funktionieren noch besser. Aber auch diesen hilft Ginseng.

Wer schwach ist, unter physischem oder psychischem Stress leidet, krank ist, dem hilft Ginseng. So schreiben Schilcher und Mitarbeiter zu Ginseng: „Aus der Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten seien genannt: Patienten, die unter starkem beruflichem Stress stehen; Schul- und Prüfungsstress von jungen Erwachsenen; Verhinderung des vorzeitigen Abbaus der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit im Alter; während der Rekonvaleszenz.“ Alt-Kanzler Helmut Schmidt nimmt seit 49 Jahren Ginseng. (Stand Juli 2014).

Von Mengen und Produkten

Besteht bei Ginseng die Gefahr von Nebenwirkungen?

Wir kennen keine Untersuchungen, welche einen schädlichen oder negativen Einfluss von Ginseng auf die Wirkung von Medikamenten haben (was nicht heißt, daß es solche nicht gibt. Wir wissen es aber nicht). Eine jüngere Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, daß Ginseng die Aufnahme von Medikamenten nicht behindert. 

Vorsicht könnte angebracht sein, wenn jemand den Blutzucker senkende Arzneimittel einnimmt, da Ginseng deren Wirkung erhöhen könnte. Gleichfalls könnte Ginseng die Wirkung von Warfarin (Coumadin) erhöhen. Oft wird auf darauf verwiesen, asiatischer Ginseng könnte den Blutdruck steigern. Diese Aussage beruht vor allem auf Erkenntnissen einer fast 30 Jahre alten Untersuchung von Ronald Siegel, die jedoch mehrfach in ihren Ergebnissen widerlegt wurde. Der Forscher hat die Wirkungen von Koffein und Ginseng nicht auseinandergehalten (siehe zu diesen Aussagen Winston & Maimes, Adaptogens, S. 146, S. 57). 
Eine jüngere Untersuchung hat viele Forschungen zu Ginseng ausgewertet. Ergebnis: „Keine ernsten Negativwirkungen wurden festgestellt.”

Dennoch ist zu erwähnen: Ginseng kann sehr stark wirken, vor allem die Gehirnaktivität mobilisieren und für manche Verbraucher zu viel körperliche Energie erzeugen. Insbesondere Frauen mögen daher Ginseng nicht so gern. Dagegen hilft unter anderem folgendes:

(1) Ginseng in geringen Mengen einnehmen. Diese Angebote sind oft in Drogerien verfügbar. Man muss hier genau auf die Inhaltsangaben achten. Die Qualität und die Belastung durch Schwermetalle und Pestizide bleiben in der Regel unbekannt. 

(2) Man kann ein gut mit Ginsenosiden dosiertes Produkt kaufen, dessen Wirkungen jedoch im mittleren Bereich liegen. Dies kann auch aus Wurzeln aus dem Stamm und Blättern der Pflanze stammen (Die Wirkstoffe sind identisch).

(3) Man kann auf andere Ginsengs ausweichen, insbesondere Amerikanischen Ginseng, oder mit anderen Wirkstoffen aber vergleichbaren Wirkungen Ashwagandha oder Eleuthero. In Russland zur Zeiten der Sowjetunion ist man früh auf Eleuthero umgestiegen, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen, weil der Asiatische Ginseng zu teuer wurde (Yance, 2013).

Schwangere und stillende Frauen sollten Ginseng wie andere Adaptogene nicht zu sich nehmen. Wenn eine größere Operation ansteht, sollte die Einnahme abgesetzt (Vorsichtmotiv) und die Ärzte informiert werden. Bei sämtlichen Erkankungen sollte vor der Einnahme von zusätzlichen Nahrungsergänzungsmitteln, insbesondere von Botanicals ein Arzt konsultiert werden.

Teepower hat derzeit diese „Ginseng“ bezeichnete Vitalstoffe verfügbar.

  1. Ashwagandha (indischer Ginseng)
  2. Eleuthero Extrakt (0,8% Eleutherosides)
  3. Roter Ginseng (30% Ginsenoside)
  4. Amercian Ginseng

Die Hauptwirkstoffe in den verschiedenen asiatischen Ginsengs sind identisch, aber in unterschiedlicher Konzentration. Dies gilt auch für den Amerikanischen Ginseng. Bei Ashwagandha und Eleuthero sind die Wirkstoffe grundsätzlich andere, die Wirkungen überschneiden sich jedoch mit dem von Panax Ginseng.

Wie der Leser schnell feststellt wenn er sich über Ginseng informiert. Die Anbieter sagen: unser Ginseng ist der Beste. Unterstellen wir zunächst, alle Ginsengs seien „sauber“, also frei von Schwermetallen und Pestiziden, was in der Regel nicht klar ist. Roter Ginseng wird mit Korea in Verbindung gebracht. Der meiste kommt jedoch aus China. Bei Rotem aus Korea ist besonders wichtig, nach Verunreinigungen zu fragen. Korea ist ein kleines Land mit massiver Umweltbelastung. Man vergleiche auch immer, wenn es um Adaptogene geht: welche Schadstoffe sind in welcher Konzentration im Vergleich zu normalen Ernährungsprodukten einschließlich „Bio“ enthalten.

 

Eine Ginseng Plantage

Produkt von Teepower

Wir behaupten nicht, unsere Ginsengs ist der „Beste“, wie es viele Anbieter über ihren Ginseng sagen. Er hat gute Qualität und wird zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis angeboten. Bei wem immer man Ginseng kauft – vorausgesetzt, die Angaben der Hersteller bezüglich Inhalt sind verfügbar: Besser ist immer Ginseng überhaupt zu nehmen als keinen zu nehmen. Die Wahl des „Besten“ muss jeder für sich selbst entscheiden. Besser ist auch, Ginseng dauerhaft zu nehmen, und mit Ginseng nicht auf eine akute Störung zu reagieren. Wenn der Körper gut funktioniert, könnte man glauben, ich brauche nichts mehr. Was passiert, wenn sich die Homöostase schrittweise verschlechtert, ohne dass man viel merkt? Chronischer Stress erzeugt seine Wirkungen nicht in kurzer Zeit. Er baut sich auf in der Zeit.

Copyright Adaptogenics. Die kommerzielle Nutzung der hier aufbereiteten Informationen durch Dritte ist untersagt.

Haftungsausschluss: Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung der hier angebotenen Informationen entstehen, sind ausgeschlossen. Die hier dargestellten Produkte und Informationen dienen nicht dazu, eine Krankheit zu behandeln, zu heilen, zu Diagnostizieren oder zu verhindern. Die Information dient nicht zur Behandlung von Erkrankungen. Wer Arzneien einnimmt, sollte vor der Einnahme jeglicher Nahrungsergänzungsmittel seinen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen.

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