Fasten mit Adaptogenen

Fasten mit Adaptogenen

Adaptogene sind die wirkungsvollsten Heilpflanzen und Heilpilze, die wir kennen. Wir nennen sie konzentrierte Nahrung. Fast null Kohlehydrate, Kalorien, aber vielfältige, reichhaltige Wirkstoffe.

 

Tut uns leid, wenn wir so etwas schreiben können: adaptogenes Fasten ist unsere Erfindung. Niemand hat es erdacht, beschrieben. Viele aber probiert, bis hin zu unseren Vorfahren, die in der Steinzeit lebten, oftmals Nahrungsmangel ausgesetzt waren. Wie überlebten sie? Etwa die Indianer in Nordamerika? Die Tibeter? Die Inder bei ausbleibendem Monsun? Die Chinesen, wenn Erdbeben, Überschwemmungen, Trockenheit ihre Nahrungsvorräte auslöschten?

 

Warum Fasten gut für Körper und Geist ist, bedarf keiner langen Erörterung. Fasten bedeutet: weniger essen. Für viele Menschen geradezu überlebenswichtig. Essen bis zur Übergewichtigkeit oder gar Fettleibigkeit macht krank, verkürzt die gesunde Lebensspanne, zwingt zu häufigen Besuchen beim Arzt, bereitet emotionale und soziale Schwierigkeiten. Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten, parallel den Körper schädigen. Was bleibt vom Ruhestand? Wie viel Jahre, wie viel Gesundheit? Fasten wirkt sich nachweislich positiv auf die Cholesterinwerte auf, ebenso sinkt der Blutdruck, die Darmflora verbessert sich, der Magen hat einmal Zeit sich durchzuatmen, Fettablagerungen in der Leber werden abgebaut und entzündliche Vorgänge gehen zurück. Auch wichtig: Die Körperzellen werden wieder insulinempfindlich.

 

Gesund und wenig essen

 

Mit zunehmendem Gewicht sinkt die Neigung und Fähigkeit sich zu bewegen. Auch die Seßhaftigkeit steigt. Beides stärkt Vorgänge die zur Selbstausbeutung des Körpers beitragen.

Man muß sich immer klar machen: Man kann Jederman betrügen, nur seinen eigenen Körper nicht. Er nimmt alles, wirklich alles zur Kenntniss. Seine Rache durch Krankmachen ist biologisch in ihn eingebaut und nicht zu verhindern. Achtsam mit dem Körper umgehen wäre, was zu tun ist. Theoretisch kann es jeder von uns machen. Die Daten zeigen, viele schaffen es nicht, und es werden immer mehr. Daher ist Fasten so wichtig.

 

Übergewichtigkeit und Fettleibigkeit sind seit Jahren in einem aufsteigenden Trend.

 

Jüngst hat die Weltgesundheitsorganisationen WHO diesen Trend erneut bestätigt. Laut der Welt steht Deutschland hier auch nicht gut dar.

 

Die Deutschen werden ebenfalls immer dicker. Probleme mit dem Gewicht betreffen hierzulande aber mehr Männer. Fast die Hälfte aller Frauen (2030: 47 Prozent; 2010: 44 Prozent) und knapp zwei Drittel der Männer (2010: 62 Prozent; 2030: 65 Prozent) haben den Prognosen der Forscher zufolge 2030 Übergewicht. Fast jeder vierte Mann (24 Prozent; 2010: 21 Prozent) und etwas mehr als jede fünfte Frau (21 Prozent; 2010: 15 Prozent) könnten dann fettleibig sein.“

 

Wer übergewichtig ist, bekommt viele Schwierigkeiten mit seinem Körper und Gehirn. Seine gesunde Lebensspanne sinkt drastisch. Medizinisch kann man hier bis heute aber wenig machen.

 

Es gibt Regionen auf der Welt, in denen wenig aber gesund Essen Teil der täglichen Lebensweise ist. Man nennt sie „Blue Zones“. Der Amerikaner Dan Buettner hat sie untersucht. Vor einiger Zeit war er auch auf der griechischen Insel Ikaria. Die Menschen leben dort überdurchschnittlich lange, bis 100 Jahre, essen Heilkräuter, pflanzen sie meistens in ihren eigenen Gärten, haben Sex bis ein hohes Alter (ohne Pillen). „Eine Insel, auf der die Menschen vergessen zu sterben.“

 

Oder man besuche die japanische Insel Okinawa. Das Verhalten der Menschen dort ist sehr gut untersucht. Auch Buettner war dort. Wenig aber gesund essen, viel bewegen, sogar arbeiten als Bauern, bis in ein hohes Alter (90+). Sie essen täglich Heilkräuter, viele mit adaptogenen Eigenschaften (Ihre Adaptogene kommen aus China und Indien).

 

Pflegeheim überflüssig

 

Leider, was auch zu erwähnen ist: die Amerikaner haben einen riesigen Stützpunkt (40,000 Soldaten plus Familie) auf der Insel. Die einheimischen Japaner versuchen seit Jahren, ihn los zu werden. Bis heute erfolglos. Die amerikanische Lebensweise breitet sich aus. Die Lebenserwartung der Einheimischen geht zurück. Übergewichtigkeit steigt an.

 

Was leisten die Vitalkräuter und –pilze für die Menschen? Sie geben Energie, stärken den Körper und Geist, Hungergefühle wegen der geringen Nahrungsaufnahme gibt es kaum. Sie machen also tägliches Fasten zu einem No-Problem, psychisch und körperlich gut verträglich. Einige Sportler haben das auch erfahren können. Intervallfasten (2 oder 3 Tage in der Woche) ist Teil ihrer Lebensroutine. Einer von ihnen, Rich Roll, wurde sogar im Spiegel vorgestellt.

 

Wie wirkt Fasten? Wie kann man fasten? Wir erwähnen zwei Möglichkeiten:

 

#1. Permanente Kalorienreduktion

#2. Intervallfasten.

 

Kalorische Restriktion. Schwierig zu machen. Es gilt die Kalorienzufuhr um 20 bis 30 Prozent herunterzufahren und dann durchzuhalten. Gut dargestellt bei Schmitt-Homm und Simone Homm, Handbuch Anti-Aging. Die Erkenntnisse: Der Wohlstandbauch verschwindet, der Alterungsstopp ist (nach Homm) echt. Mit gezielter Nahrungseinschränkung lässt sich der Alterungsprozess entschleunigen. Die Gedächtnisleistungen bleiben erhalten. Kalorienreduktion schützt das Gehirn, die Gehirnzellen, ist „neuroprotektiv“ sagt die Wissenschaft.

Ai-Ling Lin und andere, Caloric restriction increases ketone bodies metabolism and preserves blood flow in aging brain.

 

Einer der besten Texte zur kalorischen Restriktion in deutscher Sprache:

 

Die Kalorienrestriktion scheint in  der anti-aging Therapie eine große Rolle zu spielen. Seit Menschengedenken versucht unser Gehirn Mittel und Wege zu finden, um unser Leben zu verlängern. Von allen therapeutischen Interventionen, die bis jetzt vorgestellt wurden, hält naturwissenschaftlich nur eine einzige Strategie, nämlich die der Kalorienrestriktion.

 

Intervallfasten. Die Ernährung wird in eine Fastenphase und eine Ernährungsphase aufgeteilt. Man kann dies jeden Tag machen, oder einige Tage in der Woche.

In der Fastenphase wird gefastet. In der Ernährungsphase wird gegessen und neue Energie aufgenommen.

 

Des Weiteren bietet das Fasten auch einige gesundheitliche Vorteile. Der Körper gewinnt in der Fasten-Phase mehr Energie aus Fett, womit die Anzahl der Fettzellen sinkt. Dadurch sinkt die Gefahr vor Insulinresistenz sowie Diabetes. Auch Bluttests haben verbesserte Ergebnisse geliefert. Besonders die erhöhten Werte des HDL-Cholesterin (gutes Cholesterin) erweisen sich als positiv. 

Auch in Bezug auf den Alltag hat das Intermittent Fasting einen Vorteil. So ist man
nicht mehr an das ständige Essen gebunden. Es können weniger Mahlzeiten eingenommen werden womit mehr Zeit für andere Dinge bleibt. Praktischer ist diese Art der Ernährung für das Zeitmanagement mit Sicherheit für viele. Einige haben nicht die Zeit ständig kleine Mahlzeiten zu konsumieren. Zusätzlich drehen sich die Gedanken nicht mehr ständig um das Essen. Vielen wird der Blick auf die Uhr bekannt sein, welcher prüft ob es nicht wieder Zeit für eine kleine Mahlzeit ist. Das Essen von allen 3 bis 4 Stunden wird hier überflüssig.

Viele Anhänger des Intermittent Fastings sprechen auch von einer
Erhöhten Konzentration in der Fastenphase. Besonders der Zeitraum vor der ersten großen Mahlzeit soll hier enorme Unterschiede aufweisen (Crosscoach).

Dem Magen einmal eine Pause gönnen

 

Die wissenschaftliche Grundlage ist gut. Der Kernpunkt für uns: Fasten, intermittent oder durch Einschränkung der Kalorienzufuhr, erhöht die gesunde Lebensspanne. Einige Vertreter des periodischen Fastens sagen sogar: Wenn Du gefastet hast, kannst Du essen so viel Du willst, es hilft Dir immer noch. Wir wären vorsichtig. Dauer-fasten ist eine einfache aber schwierig umsetzbare Methode.

Was immer man präferiert: wer fastet verliert Energie. Psychische und körperliche. Das Durchhalten wird dadurch schwieriger. Hier kommen daher Adaptogene in das Spiel. Denn sie gelten als natürliche Energiespender.

 

Wie kommen nun Adaptogene ins Spiel?

 

Auch wer 14, 20 oder mehr Stunden periodisch fastet, wird merken, wie schwierig es ist, durchzuhalten. Viele geben daher wieder auf.

 

Es gibt nur wenig mehr als 20. Adaptogene sind Multitalente, nicht spezialisiert auf Körperfunktionen. Sie sind keine Arzneimittel. Professor Schilcher schreibt „Nur wenige [Pflanzen und Pilze] schaffen es in diese Kategorie. Die Wissenschaft hat diese Eigenschaften in den vergangenen Jahren immer besser nachweisen können. Sie brauchen keine spezifischen Wirkungen, um die Wirkung von Adaptogenen zu schätzen.“ Adaptogene sind seltene Pflanzen und Pilze mit ungewöhnlichen Eigenschaften. Beispiele sind die bekannten Ginsengs, oder Rhodiola, oder drei oder vier Heilpflanzen aus Indien, etwa Tulsi oder Ashwagandha. Nur drei Pilze sind dabei: Reishi, Cordyceps, Agaricus. Man nehme Adaptogene und das Durchhalten wird erleichtert. Zudem lassen sie sich in Getränke (Wasser, Tee, Kaffee, Kakao) einmischen, ohne das Fasten zu gefährden.

 

Wenn man sich etwa die Erfahrungen und wissenschaftliche Artikel zu Reishi (Ganoderma lucidum anschaut), kommt man aus dem Stauen kaum noch raus. In China gilt dieser als „Pilz der Unsterblichkeit“. Eine Fülle von Wirkungen auf alles was sich im Körper und Gehirn abspielt ist nachgewiesen. Die Wirkung auf die Entschleunigung des Alters wird immer wieder betont und durch wissenschaftliche Arbeiten untersucht. Man lese etwa Emily Steiner, How Reishi combats aging, Life Extension, 82 wissenschaftliche Beiträge sind zitiert.

 

Reishi ist nur ein Beispiel, wie man die Wirkungen des Fastens mit denen konzentrierter Nahrung zu kombinieren vermag.

 

Wer Adaptogen fastet, hat drei Vorteile:

  1. Das Körpergewicht sinkt, mit allem was daraus folgt, Gesundheit, Aussehen, Lebensspanne.

  2. Wer Fasten mit der Einnahme von Adaptogenen verbindet, kann es besser durchhalten und bekommt die Vielfalt der Vorteile, welche adaptogene Wirkstoffe bieten. Seine Gesundheit wird potenziert, über das Fasten hinaus.

  3. Adaptogene helfen, mit Stress besser zurecht zu kommen, die Negativwirkungen von Stress auf Körper, Geist und Emotionen zu zügeln. Eine reichhaltige Literatur belegt diese Wirkungen.

 

 

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