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Wie wirkt Jiaogulan?

Die Wirkung von Jiaogulan

Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum) ist eine Heilpflanze. Sie ist bei uns noch wenig bekannt, weil die moderne Forschung hierzu erst seit wenigen Jahrzehnten (60-er und 70-er Jahre) aktiv ist. Jiaogulan ist im Fernen Osten seit Jahrhunderten im „Einsatz“ und dort auch besser erforscht. In China wird das aus dieser Pflanze zubereitete Getränk in medizinischen Texten seit dem 15. Jahrhundert wegen seiner Eigenschaft den Körper zu harmonisieren, neu zu beleben und zu kräftigen, aufgeführt und alltäglich verwendet. Man kann dort Jiaogulan auf jedem Markt für Kräuter kaufen. Zur Geschichte von Jiaogulan, Chinesisch xiancao, wörtlich „Kraut der Unsterblichkeit“.

Wir können an dieser Stelle aus rechtlichen Gründen auf die therapeutischen Wirkungen im Hinblick auf bestimmte Krankheiten nicht eingehen. Wir müssen Interessierte daher bitten, sich selbst zu informieren. Wir selbst werten die Literatur ständig aus. Die Literatur zur Wirkung ist beachtlich. Bereits in dem 1999 erschienenen Buch von Blumert & Liu (siehe unten) sind 50 wissenschaftliche Artikel genannt. Seit dem Jahr 1999 haben wir bis heute 73 neue Beiträge (nur in englischer Sprache) gezählt. Saleeby (Anmerkung 2) spricht von „300 wissenschaftlichen Artikeln“ zu Jiaogulan.

Falls Leser dieses Textes Ärzte oder Heilpraktiker sind und Informationen wünschen, die dem normalen Bürger vorenthalten werden müssen, bitten wir um Kontaktaufnahme.

Wissenschaftliche Untersuchungen in China, Japan, den USA, Deutschland bestätigen zunehmend die Wirkungen, welche die chinesische und japanische Medizin seit langem beobachten. Die moderne Wirkungsgeschichte geht von Japan aus. Wegen seiner vielfältigen Wirkungs- und Anwendungsmöglichkeiten (als Tee, beim Kochen und Backen) besitzt es in Ostasien einen hohen gesundheitlichen Stellenwert. Wenn wir Bezeichnungen wie „Wunderpflanze“ (Saleeby) oder „Chinas Pflanze der Unsterblichkeit“ (Blumert & Liu) lesen (Quellen siehe unten), sind wir zu Recht skeptisch. Denn Scharlatane tummeln sich unter uns, und insbesondere, was pflanzliche „Heilmittel“ angeht. Schon wieder ein neues Wundermittel, und dann auch noch aus China! Auch wenn die genannten Autoren ihre Aussagen wissenschaftlich begründen, liegt es uns fern, in diesen Chor einzustimmen.

Daß neue Produkte hämische Kommentare auslösen ist normal. Besserwisserei genauso. Sie ist Teil der normalen Wissenschaft und des normalen Lebens. Viele Menschen glauben, sie wüßten schon, was sie gesund erhält. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Das ist auch gut so. Die Wirkungsanalyse von Jiaogulan und anderen Adaptogenen (Definition siehe unten) liegt zunehmend in der Hand der Wissenschaft.

Jeder kann sich heute selbst ein Urteil bilden: In dem er die Quellen prüft und in dem er das Heilkraut ausprobiert. Die Wissenschaft ist sich bis heute einig, daß das Risiko bescheiden ist. Das wesentliche Risiko scheint uns vielmehr woanders zu liegen: Auf die Wirkkraft von Gynostemma pentaphyllum für Gesunderhaltung, Vitalität und Wohlbefinden zu verzichten - , seit Jahrhunderten durch Erfahrungen geprüft und durch die Wissenschaft bestätigt.

In "Fragen und Antworten zu Jiaogulan" gehen wir ausführlicher auf Eigenschaften, Wirkstoffe und Auswirkungen auf die Gesundheit ein.

Jiaogulan ist ein Adaptogen


Die moderne Forschung hat sich erst seit wenigen Jahren intensiv mit den biologischen Eigenschaften einer kleinen Gruppe von Pflanzen beschäftigt, in die auch Jiaogulan (Südlicher Ginseng) einzuordnen ist. Man nennt sie, im Anschluß an die russische Pionierforschung auf diesem Gebiet „Adaptogene“. Aufgrund der Forschungen des russischen Pharmokologen N.W. Lazarew (1895-1974) machte man in Rußland Adaptogene zum „Lebenselixier“ für Elitesportler und Kosmonauten. Ähnliches beobachten wir heute bei chinesischen Spitzensportlern.

Adaptogene gehören zu den biologisch aktiven Nahrungsergänzungsmitteln und sind keine Medikamente. Die Abbildung zeigt vier Adaptogene, die ersten drei sind bei Teepower verfügbar. Adaptogene sind Wirkstoffe in einer Pflanze, die dem Körper dazu verhelfen, sich an Überbelastungen physischer oder psychischer Natur anzupassen (daher der Name „adaptieren“). Sie erhöhen die Widerstandskraft des Organismus gegenüber schädlichen Einwirkungen. Sie üben einen ausgleichenden Einfluß auf den Körper aus und fördern dadurch Gesundheit, Vitalität und Lebensenergie. Sie beruhigen den Körper, wenn er zuviel gestört ist und richten ihn auf, wenn er zu schwach ist. Sie haben geringe Nebenwirkungen (siehe dazu Drugdigest & Drugs.com und Anmerkung 5). Sie wirken ganzheitlich. Jiaogulan ist kein Aufputschmittel. Heilpflanzen mit adaptogener Wirkkraft sind in normalen Mengen nichttoxisch, bewirken eine nichtspezifische Antwort auf Stress und haben einen normalisierenden Einfluß auf den Körper.

Neben Jiaogulan gehören zu den „primären Adaptogenen“: Panax Ginseng, Ashwaganda, Schizandra, Reishi, Astragalus, Licorice (Aufzählung nach Saleeby). Gesundheitspflanzen gibt es viele, Adaptogene nur wenige.

Kurzbeschreibungen von Jiaogulan finden sich bei Wikipedia, in Deutsch: , in Englisch.
Die unten genannte Literatur geht ausführlicher auf die wissenschaftlichen Grundlagen und die Wirkkraft von Jiaogulan ein.

Was macht Jiaogulan wirksam?

Die in Jiaogulan wirkenden Wirkkräfte scheinen beachtlich. Sie wirken auf und im gesamten Körper. Man bezeichnet es daher als das „Zweite Ginseng“. Die Wirkung überschneidet sich mit dem asiatischen Ginseng und anderen Adaptogenen wie den Heilpilz Reishi, ist aber auch verschieden.

Die aktiven Substanzen in Gynostemma bezeichnet man als Saponine (Dazu kommen Mineralien, Vitamine, Polysaccharide, Flavenoide; Blumert & Liu, 2007, S. 96ff). Jiaogulan verfügt, nach jüngeren Untersuchungen über mehr als 80 Saponine gegenüber 28 in Panax Ginseng. Diese Saponine sind die Hauptinhaltsstoffe sowohl in Jiaogulan als auch in Ginseng. Die Wirkstoffe im asiatischen Ginseng und Jiaogulan überschneiden sich allerdings nur wenig. Vier gelten als identisch (nach Takemoto). Sie können somit als unterschiedliche Adaptogene gelten und verfügen damit auch über ein unterschiedliches Wirkungspotential. Die traditionelle Unterscheidung zwischen Yin (weiblich) und Yang (männlich) aufgreifend, ist Jiaogulan ein Yin- und und Panax Ginseng ein Yang-Adaptogen, beide verfügen jedoch über yin- und yang-Elemente.

Jiaogulan ist wie auch andere Adaptogene ein hochkomplexes „Produkt“ der Natur. Wir betonen diesen Punkt, weil die Anerkennung dieser Komplexität ganz entscheidend für das Verstehen der Wirkungsvielfalt ist. Auch der Mensch wird damit als ein komplexes System anerkannt (siehe hierzu ausführlicher Bernd Hontschik, Anmerkung 6). Es geht also bei Jiaogulan und anderen Adaptogenen niemals um eine einfache Zurechnung von Wirkung und Ursache (Es ist uns gesetzlich verboten hierüber mehr zu schreiben). Blumert & Liu (S.26) sprechen daher auch von einer „Vielfalt an gesundheitsfördernden Effekten“ von Jiaogulan.

Allgemein gesprochen stärkt Jiaogulan die körperliche Widerstandskraft gegen schädliche Einwirkungen („Stress“), nicht durch eine spezifische Aktion, sondern durch einen weiten Bereich physikalischer, chemischer und biochemischer Faktoren.

Jioagulan normalisiert und verbessert auf „vielfältige“ Weise die Funktionen des Körpers und verschlechtert keine. Es stellt die Balance (Gleichgewicht, Harmonie) zwischen den Teilen des Körpers wieder her (eine Überfunktion wird verringert, eine Unterfunktion wird korrigiert). Die Abbildung zeigt diese Wirkung (Beispiel Ginseng, gilt auch für den „Südlichen Ginseng“ oder Jiaogulan). Die für Ginseng ermittelte Wirkung ist ein Kennzeichen (nahezu) aller Pflanzen mit adaptogenen Eigenschaften. Anders gesagt: nur solche Heilpflanzen werden als „Adaptogene“ betrachtet, welche über diese Eigenschaft verfügen (siehe als wissenschaftliche Nachweise die unten genannten Quellen). Bei Jioagulan kommen zu den adaptogenen noch antioxidantale Eigenschaften dazu. (Antioxidanten verringern Schäden durch freie Radikale an körpereigenen Molekülen).

Quelle
Wenn wir alles zusammen fassen, ist die wesentliche Wirkung: Jiaogulan hält uns länger gesünder

 

Jiaogulan gibt die Kraft.

Bei den geschilderten Wirkungen ist zu beachten:

-> In einem komplexen menschlichen Körper arbeiten die Wirkkräfte und Inhaltsstoffe immer zusammen (Synergie). Verhilft Jiaogulan zu mehr Durchblutung und physischer Stärke, kann ich mich körperlich umfassender betätigen, was mein Gewicht reduziert, damit die Wirkungsweise der körperlichen Organe stärkt, mein Immunsystem verbessert, und so weiter. Wir können Jiaogulan somit am besten als ein ganzheitlich oder integral wirkendes, viele Körper- und Geistfunktionen positiv beeinflussendes Heilkraut bezeichnen.

-> Die verschiedenen Wirkungskomponenten von Jioagulan beeinflussen sich günstig, auch im Zusammenwirken mit anderen Adaptogenen.

-> Als Adaptogen wirkt Jiaogulan ausgleichend und balancierend. Es wird deshalb auch Frauenginseng genannt, weil die Wirkung des asiatischen (Panax) Ginseng bei Frauen zu sehr anregt, Jiaogulan dagegen nicht.

-> Des weiteren hat sich gezeigt: verschiedene Adaptogene „helfen“ einander in ihrer Wirkung. So arbeitet Jioagulan in uns noch wirkungsvoller, wenn wir es mit dem Heilpilz Reishi (Ling Zhi, Ganoderma lucidum) kombinieren (siehe Dirk Weicker in Blumert & Liu, 2007, S. 119ff.)


Teepower hat sich daher nach Durchsicht der wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Zusammenwirken („Synergie“) von Jiaogulan, Reishi und Panax Ginseng entschlossen, die beiden letzten Adaptogene in das Sortiment aufzunehmen.

Jeder Kunde erhält mit seiner Bestellung Hinweise zur Verwendung, Rezeptvorschläge und Hinweise auf eventuelle Nebenwirkungen.

Weitere Informationen:
(1) Einen guten Überblick über die Wirksamkeit von Jiaogulan bietet das Buch von Michael Blumert & Jialiu Liu, Jiaogulan. Chinas Pflanze der Unsterblichkeit. Edition Aeculap, Book on Demand, Norderstedt, 2007. Das Buch ist eine Übersetzung des englischen Originals von 1999 mit eine neuen Kapitel von Dirk Weicker.
(2) Der amerikanische Mediziner und Universitätsforscher J.P. Saleeby informiert über Jiaogulan als Adaptogen ausführlich in „Wonder herbs. A guide to three adaptogens“. Philadelphia: Xlibris Corporation. Das Buch ist über Internetbuchhandlungen einfach zu bestellen.
(3) Ausführlich über adaptogene Heilpflanzen einschließlich Jiaogulan berichten David Winston & Steven Maimes, Adaptogens: Herbs for strength, stamina and stress. Healing Arts Press, 2007.
(4) Das Internet bietet eine Fülle von Informationen. Links können wir nicht einfügen, da auf den Websiten auch in Deutschland verbotene Hinweise auf Krankheiten gemacht werden. (5) Über Nebenwirkungen ist wenig bekannt. Wir verweisen auf Drugdigest drugs.com und Saleeby, Wonder herbs, S. 65f. für interessierte Leser. Blumert & Liu, S. 117 (Nebenwirkungen „lediglich bei einer sehr großen Überdosis“). Auch heute bleibt gültig, was der Arzt und Naturforscher Paracelsus vor 600 Jahren sagt: „All Ding sind Gift; allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist.“ Links dürfen wir aus rechtlichen Gründen nicht setzen.
(6) Bernd Hontschik, Körper, Seele, Mensch. Versuch über die Kunst des Heilens. Suhrkamp Taschenbuch, 2008.

 

Stressmanagement


Stressmanagement durch adaptogene Heilpflanzen.


Produktübersicht


Hier finden Sie sämtliche Jiaogulanprodukte.