Erfahrungsberichte
Erfahrungsbericht über Jiaogulan - Leticia Smithapindhu
Leticia war an Krebs erkrankt. Sie hatte chemoterapeutische Interventionen hinter sich und genug davon. Als sie nach der Krebstherapie den tiefsten Punkt ihres Lebens erreichte, erzählte ihr ein Freund von einem chinesischen Arzt, der aus seiner Heimat nach Thailand gezogen war. Sie suchte ihn auf und er berichtete ihr von Jiaogulan, das vielen seiner Patienten geholfen hatte. Ihr Freund besorgte die Heilkräuter aus China, da sie in Thailand nirgendwo erhältlich waren Leticia pflanzte sie und konnte schließlich Tee aus ihnen herstellen. Auch ihre älteren Nachbarn interessierten sich für den Tee. Nach kurzer Zeit konnten sie eine Besserung ihres allgemeinen Befindens feststellen.
Vor dem 33. Welt-Vegetarier-Kongress in Chiang Mai Thailand, 4. - 10. Januar 1999 hielt Leticia eine Rede zu ihren Erfahrungen:
Kräutertees werden im Orient seit Jahrhunderten verwendet und verehrt um Schmerzen zu lindern, Wunden zu heilen und die Gesundheit zu erhalten. China ist sehr berühmt für Kräuter und nun haben andere Länder überall auf der Welt damit begonnen, Kräuter als Alternativmedizin und zur Erhaltung der Gesundheit zu benutzen. Kräuter zu verwenden erlaubt es ihnen, näher an der Natur zu ein, nachdem nun erkannt wurde, dass Mensch und Natur Seite an Seite miteinander leben müssen, um überleben zu können. Kräutertee ist dazu da, die Verwendung von Kräutern einfacher zu gestalten. Die Art von Tee wird nicht aus Teeblättern hergestellt wie etwa Schwarzer-, Oolong- oder grüner Tee, sondern aus Kräuterpflanzen, die in Teebeuteln abgepackt werden. Sobald sie einen solchen Teebeutel in Ihre Tasse geben und mit kochendem Wasser übergießen, ist der Tee bereit um als Nahrungsergänzung oder Alternativmedizin verwendet zu werden.
Traditionelle Anwendungen von Kräutertees beschränken sich nicht nur darauf, Symptome zu lindern oder zu heilen, sondern auch darauf, die normalen Körperfunktionen wieder herzustellen, so dass sich der Körper selber heilen kann. Es kann einige Monate dauern, bis die Effekte sichtbar werden.
Verschiedene Kräuter, Wurzeln und Früchte sind in ihrer Mischung geeignet, um verschiedene Geschmacksrichtungen zu erzeugen, sie werden Kräuteraufguss genannt. Einige Beispiele hierzu sind Ingwer-, Pilz-, Kamillen-, Jasmin-, Zimt-, Aloe-, Matetee und so weiter.
Ich war an Krebs erkrankt, hatte schlechte Erfahrungen mit der Strahlentherapie gemacht und mich schließlich entschieden, keine mehr machen zu lassen. Seit ich JIAOGULAN (Gynostema pentaphyllum) nehme, mittlerweile seit sieben Jahren, musste ich nicht mehr ins Krankenhaus und meine schlechte gesundheitliche Verfassung ist wie weggeblasen. Dieses Heilkraut wird in China sowohl als Hilfe bei Problemen mit dem Cholesterin-Spiegel als auch zur Stärkung des Immun-Systems verwendet.
sind aggressive Sauerstoffmoleküle. Sie entstehen im Körper bei normalen Stoffwechselvorgängen als Abfallprodukte ähnlich wie Abgase beim Auto. Tagtäglich greifen freie Radikale unsere Zellen 10,000 mal an. Im Laufe der Jahre beginnen die Radikalen die Verteidigungslinien unserer Zellen immer häufiger zu durchbrechen. Sie bewirken und beschleunigen eine Alterung unserer Zellen und führen damit zu einem früheren Sterben. Unser Körper rostet wie ein Auto um irgendwann zusammenzubrechen. Wissenschaftler sehen einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Alterungsprozeß und seinen degenerativen Begleiterscheinungen sowie der schädigenden Wirkung freier Radikale. Wie lassen sich freie Radikale und damit Alterung bekämpfen?
Die Forschung hat ergeben, daß Jiaogulan freie Radikale bekämpft, die Biomembranen vor oxidativem Einfluss schützt und die Funktion der vaskulären Endothel-Zellen verbessert. Es wird auch Patienten empfohlen, die eine Strahlen- oder Chemotherapie machen müssen. Einige Forscher sagen, dass Stoffe des Jiaogulans unterstützend bei der Vorsorge und Behandlung von Arteriosklerose und bei der Verzögerung des Alterungsprozesses wirken.
Leticia Smithapindhu wurde am 4. Oktober 1936 auf den Phillippinen geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie machte 1959 ihren Abschluss an der Silliman University. Nachdem Sie einen Thailänder geheiratet hatte, zog sie mit ihm nach Thailand. In Chiang Mai arbeitete sie im McCaen Hospital und unterrichtete an der Chiang Mai University und beim Family Planning Programme der IPPF (International Planned Parenthood Federation, London)
Ihr Ehemann arbeitete für den United States Information Service in Chiang Mai und wurde 1970 von Terroristen getötet. Sie hat drei Söhne. Nachdem ihr Mann gestorben war, hat sie sich nur noch um ihre Söhne gekümmert und nicht wieder geheiratet.
Nach sieben Jahren regelmäßigen Verzehrs von Jiaogulan fühlt sie gesund und stark, voller Energie und, endlich wieder, fähig, das Leben zu genießen und sie ist nun froh darüber, dieses Erlebnis mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen.
