Grüner Tee
Grüntee und seine biologischen Verwandten
Grüner Tee gehört wie Weisser Tee, Schwarzer Tee und Oolong Tee zur botanischen Gruppe von Camellia sinensis. Die Teepflanzen sind die gleichen, die Verarbeitung ist verschieden. Grüntee ist ist wie weisser Tee nicht fermentiert, Oolong halb und Schwarzer Tee vollständig fermentiert. Grüner Tee enthält die höchste Konzentration von Polyphenolen, antioxidanten Wirkstoffen mit vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen (Unachukwu u.a.). Polyphenole gehören zu den Phytaminen, Pflanzenstoffe, die ähnlich bedeutsam sind wie Vitamine.
Welche Sorten von grünem Tee gibt es?
Viele. Eine kaum zu überblickende Vielfalt. Jährlich kommen neue Varianten auf den Markt. Vieles sind Spielereien. Tee wird mit anderen Kräutern und Pflanzen und Geschmacksaromen aufgemischt. Einen guten Überblick über Alles was mit grünem Tee zu tun hat, bietet Jörg Zittlau in seinem Buch Grüner Tee. Wir konzentrieren uns bei Teepower auf Sencha. Japanischer Sencha ist duftig, frisch und leicht. Je grüner der Tee, desto besser die Qualität. Sencha ist die am häufigsten getrunkene Teesorte Japans. Unser Sencha kommt aus Indonesien (siehe unten). Sencha heißt „Gedämpfter Tee". Je dunkler das Blatt, desto besser die Qualität. Die Teeblätter behandelt man mit heißem Dampf. Danach werden die Blätter mit heißer Luft vorgetrocknet. Anschließend läßt man sie in Eisenpfannen über Feuer so lange welken, bis die Blätter ihr nadeliges, gepreßtes Aussehen erhalten.
Die Inhaltsstoffe von Grüntee
Die Gesundheitswirkungen des Grüntees warden vor allem seinem Gehalt an Polyphenolen zugeschrieben. Diese haben starkte anti-oxidante Wirkungen, die sog. Freie Radikale in Schach halten und damit gesundheitschädliche Veränderungen der Zellen, oft durch Stress hervorgerufen, bekämpfen. Grüntee verfügt über 2-3mal mehr dieser Polyphenole als schwarzer Tee. Dies ist auch der Grund, warum grüner Tee bitterer schmeckt als schwarzer Tee. Die Polyphenole im grünen Tee werden auch Katechine genannt. Davon gibt es mehrere Arten: Gallaogatechin, Epicatechin, Epigallocatechin, Epicatechin gallate und Apigallocatechin gallate (auch als EGCG bezeichnet). EGCG ist der am meisten untersuchte da aktivste Wirkstoff im Tee mit hohen antioxidanten Wirkungen.
Grüner Tee enthält weitere Wirkstoffe einschließlich Kaffein, Theobromine und Theophylline. Diese geben dem Tee seine anregende Wirkung. Grüner Tee enthält zudem L-Theanine, eine Aminosäure, die aufgrund ihrer beruhigenden Wirkung auf das Nervensystem untersucht wird. Die Polyphenole des grünen Tees haben antioxidative Eigenschaften und sind für viele der heilsamen Wirkungen von Tee verantwortlich. Polyphenole sind sogenannte Radikalenfänger. Grüner Tee wird zusehends mit Aromastoffen angeboten. Das Aroma des grünen Tees ist dann oftmals weg, die Wirkung unbestimmt und wieviel grüner Tee in der Packung ist, bleibt unbekannt. Wir machen das bei Teepower nicht. Wer solche Tees kauft, würden wir empfehlen darauf zu achten, ob die beigefügten Aromastoffe oder Extrakte ausschließlich aus Naturprodukten bestehen – auch wenn „natürlich“ auf der Verpackung steht.
Die gesundheitlichen Wirkungen von grünem Tee
Viele Menschen trinken Grüntee aus geschmacklichen Gründen - ohne und mit Aromazusatz. Die gesundheitlichen Wirkungen sind jedoch beachtlich. Je älter ein Mensch wird, desto mehr muß er auf seine Gesundheit achten, wenn er mit zunehmendem Alter nicht chronische Verwerfungen seines Organismus einfangen will. Grüntee ist nach unserer Beobachtung eine der am meisten unterschätzten Heilpflanzen. Wir schreiben bewußt Heilpflanzen. Obwohl grünem Tee (noch) kein adaptogener Charakter zugeschrieben ist: Wer auf Grüntee verzichtet, verzichtet auf bessere Gesundheit. Wir konzentrieren uns bei Teepower zwar auf Adaptogene. Grüntee passt aber gut zu diesen. Er läßt sich gemeinsam trinken (etwa mit Jiaogulan), aber auch mit anderen Adaptogenen, etwa Reishi und Rhodiola, die man alle drei als „Herzschrittmacher“ bezeichnen kann. Mehr dazu in unseren Rezeptvorschlägen. Um einige jüngere wissenschaftliche Arbeiten anzuführen. Organe profitieren von grünem Tee, etwa das Herz und das Gehirn (Moore u.a. „ … eine positive Auswirkung von den Katechinen des grünen Tees auf die Kreislauffunktion ist offensichtlich“) und die Insulinproduktion (Qin u.a. 2010). Das Aktivitätsniveau des Gehirns wird gefördert, das Risiko des Gehirnabbaus verringert (Schulz) – was nicht identisch ist mit der Aussage, grüner Tee wirke gegen Demenz, eine gegenwärtig noch unheilbare Krankheit. Grüner Tee hilft, die Schäden durch zuviel Sonne (UV-Belastung) zu mildern oder zu verhindern (einfacher Weg: Extrakte von grünem Tee in Wasser mischen und trinken). Jüngere Forschung von Nandakumar und anderen zeigen, wie grüner Tee, insbesondere der Wirkstoff EGCG den Hautzellen schützt. Im schwarzen Tee findet sich dieser Wirkstoff nicht. Man fragt sich des Öfteren: Warum sehen Japaner und Chinesen oft noch so jung aus, obwohl sie schon ein hohes Alter aufweisen? Sie trinken viel grünen Tee, was ihre Haut gesund hält. Nebenwirkungen sind nicht bekannt, wenn man Grüntee nicht maßlos trinkt (zehn Tassen oder mehr pro Tag). Die Leber- und Herzfunktion wird nicht negativ beeinflußt (Frank u.a). Wie die Polyphenole eine neuroprotektive Wirkung erzeugen, ist im einzelnen noch nicht geklärt. Man weiß nur, daß sie die Gehirnleistung positiv beeinflussen (Zini u.a.; Schulz). Die Alterung des Gehirns schränkt grüner Tee smit ein. Japanische Forscher haben in einer Studie ermittelt: “Ein höherer Konsum von grünem Tee ist verbunden mit geringer geistiger (kognitiver) Beeinträchtigung bei Menschen.“ Japaner trinken viel Grüntee, sie leben am längsten, unter anderem, weil Grüntee ihr Herz schützt. Wir können vermuten: der hohe Gesundheitszustand der Japaner hat etwas mit ihrem Teekonsum zu tun, und die am meisten getrunkene Sorte ist Sencha. Japan ist die älteste Gesellschaft auf unserem Planeten. Japaner sind auch die Menschen, die am meisten Tee trinken, bis heute, 5-6 Tassen grünen Tee pro Tag. Mit allerdings abnehmender Tendenz. Fastfood- und Junkfood der Amerikaner machen sich bemerkbar. Wer mit Gewichtsproblemen zu tun, dem könnte grüner Tee helfen (Schulz). Die gesundheitlichen Wirkungen eines hohen Teekonsums sind für Japan wissenschaftlich mehrfach nachgewiesen. Für die Region Japans, in der Menschen am meisten grünen Tee anbauen und trinken, wird gesagt: „Nirgendwo in Japan werde die Menschen so alt und bleiben so gesund wie in Kakegawa in der Provinz Shizuoka“ (Germis). Die jüngste Studie haben wir unten angefügt (Bei Interesse bitte Mail schreiben).
Japaner wie Koreaner arbeiten im Übrigen noch mit 70 Jahren, weil sie einen hohen Gesundheitsstand aufweisen. Wer als Beamter mitliest, bitte nicht ärgern. 70 wird auch bei uns kommen. Wer grünen Tee trinkt hat keine Probleme mit 70+. Grüner Tee hilft vielen Organen im Körper. Bei psychischem Streß unterstützt er das Funktionieren des Gehirns. Freie Radikale verändern die Bestandteile menschlicher Zellen so, daß sie geschädigt oder sogar zerstört werden können. Teegetränke haben stärkere anti-oxidative Wirkungen als die meisten Früchte und Gemüsearten. Grüner Tee verfügt wegen seiner vielfältigen Polyphenole über eine herzkreislaufschützende Funktion, da diese den Cholesterin-Spiegel senken. Menschen mit Gewichtsproblemen wird mit grünem Tee geholfen. Blutdruckprobleme verringern sich mit dem Trinken von grünem Tee, die Herzfunktion wird verbessert, die Gehirnalterung verringert, guter Einfluß auf das Körpergewicht. „Der Konsum von grünem Tee besitzt das Potential, das Glukoseniveau im Blut zu senken“ (Maruyama u.a.). Denjenigen, die vorsichtig mit Koffein sein wollen oder müssen sei gesagt: Grüner Tee enthält im Vergleich zu Kaffee wesentlich weniger Koffein. Es gibt zudem einen einfachen Weg, das Koffein aus dem Tee zu entfernen (Weil, Gesund älter werden, S. 208). Koffein ist wasserlöslich im Gegensatz zu den Polyphenolen. Man läßt die Teeblätter dreißig Sekunden lang in heißem Wasser ziehen und schüttet dieses dann ab. Anschließend brüht man den Tee noch einmal auf. Weder der Geschmack noch die Wirkung der Polyphenole ist dadurch beeinträchtigt. Grüner Tee scheint auch nicht die Entzugswirkungen zu haben, die Kaffeetrinker spüren (siehe Artikel von Rötzer), wenn sie ihren Kaffee nicht mehr trinken können. Die sekundären Pflanzenstoffe oder Polyphenole sind auch eine Wohltat für jene unter uns, die Probleme mit ihrem Darm haben. Sie wirken günstig auf die Darmschleimhaut. Dies haben Biologen der Universität Münster herausgefunden. Sie empfehlen, dreimal täglich zwei Tassen grünen Tee zu trinken (Quelle: Naturmedizin Aktuell, 20. Februar 2009). Weitere Wirkungen von grünem Tee wären zu nennen. Wie oben gesagt: Grüner Tee wird gewaltig unterschätzt, gerade im Westen.
Bei den vielen geschilderten Wirkungen ist zu betonen: Grüner Tee ist ein Nahrungsmittel wie Kakao oder Milch. Er ist kein Medikament. Der Tee dient nicht dazu, Krankheiten zu heilen.
Wichtige Anmerkung: Es gibt eine große Zahl von Untersuchungen, die sich mit der Auswirkung von grünem Tee auf die Therapie von Krankheiten beschäftigen. Wir können hierzu aus rechtlichen Gründen keine Information geben. Bitte nutzen Sie die reichhaltig verfügbaren Informationsquellen.
Wie läßt sich Senchatee verwenden?
Zunächst auf die übliche Weise, Sencha für sich trinken und genießen. Der Tee läßt sich aber auch mit Heilpflanzen kombinieren. Insbesondere mit Jiaogulan. In unseren Vorschlägen zu Verwendung und Zubereitung, die jeder Bestellung beiliegen, geben wir dazu viele Hinweise.
Hier genügt der Hinweis: Jiaogualantee zubereiten und dann diesen Tee mit Sencha kombinieren. Auch die Verbindung von Sencha mit Reishi, Astragalus, Schisandra, Eleuthero (unser Favorit) ist möglich, das ist aber Geschmackssache. Die gesundheitlichen Wirkungen dieser Kombinatione n sind jedoch beachtlich (mehr dürfen wir hier nicht schreiben) und haben in China (traditionelle chinesische Medizin) eine lange Tradition. Wer die Kombination Grüntee mit dem Heilpilz Reishi aus gesundheitlichen Gründen vorzieht, ist dann wegen des Geschmacks besser mit Kapseln oder einer selbst gemachten Kombination von Reishipulver/extrakt mit dem Extrakt von Grüntee bedient. Letztere läßt sich dann vielfältig beim Essen verwenden.
Für Menschen, die ihrem Herzen, das unermüdlich für uns arbeitet, etwas Gutes tun wollen, empfehlen wir, grünen Tee zusammen mit Jiaogulan und Weißdorn zu trinken. Weißdorn ist ein Herzspezialist. Es stärkt die Herzfunktion. Alfred Vogel nennt Weißdorn das „beste, harmloseste und zuverlässigste Mittel“ für die Stärkung der Herzfunktion (Vogel, S. 507). Jiaogulan und grüner Tee sind auch gut für das Herz (siehe Fragen & Antworten Jiaogulan), leisten aber viel für unsere Gesundheit in anderen Teilen unseres Körpers. Eine Nebenwirkung aller drei Heilpflanzen: die Belastbarkeit des Körpers für physische Aktivität (Bewegung) des Körpers steigt (Ergebnis einer Untersuchung in Cochrane database, 2008, dürfen wir hier nicht nennen). Die Zubereitung dieses Kombitees beschreiben wir ausführlich in unserem Rezeptleitfaden für Adaptogene, welches jeder Bestellung beiliegt. Es gibt Leute, die um ihrer Gesundheit wegen täglich bis zu sechs Tassen grünen Tee und zweimal täglich Extrakt von Grüntee (nicht zuviel, 400 bis 600 mg insgesamt reichen) einnehmen. Extrakte und Pulver lassen sich gut in das Essen mischen, etwa Yoghurt (mehr in unseren Rezeptvorschlägen, die jeder Bestellung beiliegen).
Kaffee oder Tee?
Über die Auswirkungen von Kaffee auf die Gesundheit wird endlos gestritten. Die Information darüber ist widersprüchlich, was nicht verwundert, ist doch Kaffee das am meisten konsumierte getrunkene Getränk und daher ein Wirtschaftsfaktor, der auch wissenschaftliche Untersuchungen zu beeinflussen vermag. Unser Rat hierzu, gestützt unter anderem auf die Untersuchung von Buscemi u.a.: wenn Kaffee, dann solchen ohne Koffein. Wer normalen Kaffee trinkt, handelt sich eine Erhöhung des Blutdrucks ein und gefährdert auf Dauer sein Herz, was bei grünem Tee genau umgekehrt ist (Alexopoulos u.a.: „vorteilhafte Auswirkung auf Risiken für das Herz“). Aber: der entkoffinierte Kaffee erhöht die Cholesterolwerte, was der normale Kaffee nicht tut. Also ein Dilemma. Die wissenschaftliche Diskussion darüber wird noch lange anhalten. Der Forscher nennt uns den Ausweg: „Trinke doch einfach grünen Tee“.(Superko). Wer auf Kaffee nicht verzichten will, was kann er machen? Siehe hierzu unseren Vorschlag im Teepower Blog vom September 2010 (Kaffee, Stress, Adaptogene). Weitere Vorschläge enthält die Aufstellung der Rezepte, die jeder Bestellung beiliegen. Wer auf Kaffee nicht verzichten mag, für den sind die Extrakte eine gute Wahl. Mit ein bis zwei Kapseln pro Tag kann er die Gesundheitswirkungen des Grüntees erwerben, der hohe Gehalt an EGCG verstärkt die gesundheitliche Wirkung.
Sencha aus Indonesien
Welche Tee-Produkte bietet Teepower an? Grünen Tee gibt es überall in unterschiedlichsten Qualitäten und Preisen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist für den Nachfrager wenig durchsichtig. In Teebeuteln verbergen sich oftmals (nicht immer) minderwertige Sorten. Teepower beschränkt sich auf zwei Produkte, die ein weites Spektrum von gesundheitlichen und geschmacklichen Möglichkeiten abdecken. Den Senchatee beziehen wir aus Indonesien, aus dem Bergland der Insel Java, einer kleinen Plantage im Hinterland von Bandung, Westjava, deren Betreiber wir gut kennen. Aufgrund idealer klimatischer Bedingungen liefert die indonesische Insel das ganze Jahr über eine gleichbleibende Qualität. Der Javatee ist würzig und kräftig. Die indonesische Senchaproduktion folgt japanischen Vorgaben und arbeitet mit japanischer Technologie. Der größte Teil der Produktion wurde früher nach Japan exportiert. Er war für Japan zu billig, seine Einfuhr aus Indonesien wurde extrem eingeschränkt. (Japaner trinken Tee fast ausschließlich aus eigener Produktion (Die Atomkatastrophe wird das ändern). Wie oben dargestellt, sollte auf Grund der vielfältigen gesundheitlichen („Anti-aging“) Wirkungen größere Mengen von Grüntee getrunken werden (vier bis fünf Tassen) pro Tag. Die Preise von Teepower sind niedrig, die Qualität auch geschmacklich gut. Vergleichbare Qualität aus Japan ist unbezahlbar. Wo der Tee erzeugt wird, zeigt das Foto. Unsere Firma ist Mitglied der Allianz für den Schutz des Regenwaldes.
Extrakt aus grünem Tee
Das zweite Produkt von Teepower ist ein Extrakt (nicht Pulver: das nennt man Matcha) aus grünem Tee, den wir aus China beziehen. Diesen bieten wir in Form von Kapseln an. Bei Interesse können wir aber auch größere Mengen (100g) anbieten. Der Extrakt besteht zu aus 60 % Catechinen , zu 35 % aus EGCG (Epigallocatechingallat, ein Antioxidans, Untergruppe der Polyphenole des Tees) zu 1% aus Kaffein aus und ist frei von sonstigen Zusatzstoffen. Es gibt somit im Vergleich zu Kaffee kein Koffeinproblem. Loser Extrakt läßt sich vielfältig beim Essen verwenden, etwa in Müsli einmischen, auch zum Backen und Kochen. Grüntee hat zudem (im Vergleich mit Schwarzem Tee und Olongtee) den geringsten Koffeingehalt. Der Extrakt von grünem Tee läßt sich mit Extrakten oder Pulver von anderen Heilkräutern mischen. Wir machen dies in zwei Kapseln (In Vorbereitung): Extrakt von grünem Tee in Kombination mit Jiaogulan und Extrakt Grüntee in Verbindung mit Reishi/Ganoderma lucidum. Die jüngste Forschung zu Reishi bestätigt viele der Vermutungen über seine Wirkkraft: siehe Sudheesh u.a.) Wir können dadurch nicht nur die Bandbreite der Wirkungen von zwei Heilpflanzen in einer Anwendung nutzen. Es lassen sich dadurch zusätzlich auch noch Synergiewirkungen erzeugen. Synergie können wir mit Aristoteles verstehen als: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Das Ganze ist die Mischung (Grüntee plus Jiaogulan und Grüntee plus Reishi, die Vorigen plus Weißdorn). Wenn wir die Heilpflanzen zusammen einnehmen, kommt eine höhere Wirkung, also mehr Vorteile für unseren Organismus heraus, als wenn wir die „Teile“ einzeln nehmen. 1 + 1 > 2.
Wie erhalte ich weitere Informationen von Teepower?
Fragen & Antworten werden von uns periodisch aktualisiert. Im Blog von Teepower finden Sie neuere Wissenschaft, Fragen zu Gesundheit und Adaptogenen. Dort sind gegenwärtig zwei Blogs, die sich mit Grüntee beschäftigen. Allgemein gilt: Teepower beobachtet ständig die Wissenschaft im Inland und Ausland, um für unsere Produkte und Kunden wichtige Informationen zu sichten und vorzustellen. Die Wissenschaft schreitet so schnell voran, daß Erkenntnisse, die vor einigen Jahren galten, nicht mehr gültig sein müssen. ;
Literatur
Die amerikanische Datenbank Pubmed zu medizinischer Literatur (leider alles nur in englischer Sprache) enthält 3428 Artikel zu “green tea”. Diese decken ein weites Spektrum von Verwendungen ab. Wer sich zu bestimmten Eigenschaften und Verwendungen informieren will, findet hier eine rasche Antwort. Teepower ist gerne bereit, unsere Kunden bei der Suche zu unterstützen.
S. Buscemi u.a., Acute effects of coffee on endothelial function in healthy subjects, Europeen Journal of clinical nutriation, 2010, Band 64, S. 483-489.
Chen WQ, Zhao XL, Hou Y, Li ST, Hong Y, Wang DL, Cheng YY, Protective effects of green tea polyphenols on cognitive impairments induced by psychological stress in rats. Behav Brain Res. 2009 August, , 202(1). S. 71-6.
Das Deutsche Tee-Institut in Hamburg unterhält einen wissenschaftlichen Informationsdienst mit wissenschaftlich begründeten Informationen zu den Gesundheitswirkungen von Tee.
Jan Frank und andere, Daily consumption of an aqueous green tea extract supplement does not impair liver function or alter cardiovascular disease risk biomarkers in healthy men, Journal Nutrition, 3. Dezember, 2008.
Christiane Fux, Grüntee verlängert das Leben, http://www.focus.Fuxde/gesundheit/ratgeber/herz/news/herzgesundheit_aid_115419.html.
Carsten Germis, Das Mysterium des grünen Tees, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 11. Juli 2010, S. 33.
Katiyar SK, Vaid M, van Steeg H, Meeran SM, Green tea polyphenols prevent UV-induced immunosuppression by rapid repair of DNA damage and enhancement of nucleotide excision repair genes, Cancer Prev Res, 2010, Band 3(2), S. 179-89.
Kuriyama S, Hozawa A, Ohmori K, Shimazu T, Matsui T, Ebihara S, Awata S, Nagatomi R, Arai H, Tsuji I., Green tea consumption and cognitive function: a cross-sectional study from the Tsurugaya Project, Am J Clin Nutr. 2006, Band 83(2), S. 355-61.
Koutatsu Maruyama, Hiroyasu Iso, Satoshi Sasaki und Yoko Fukino, The Association between Concentrations of Green Tea and Blood Glucose Levels, J Clin Biochem Nutr. 2009 Januar; Band 44(1), S. 41–45.
Moore RJ, Jackson KG, Minihane AM, Green tea (Camellia sinensis) catechins and vascular function, British Journal of Nutrition. 2009 Dec;102(12):1790-802.
Qin B, Polansky MM, Harry D, Anderson RA., Green tea polyphenols improve cardiac muscle mRNA and protein levels of signal pathways related to insulin and lipid metabolism and inflammation in insulin-resistant
Mol Nutr Food Res., Jan 28. Januar 2010.
Rötzer, Florian, Macht Koffein munter? Telepolis, 3. Mai 2009, http://www.heise.de/tp/blogs/3/137154
N.P. Sudheesh, T.A. Ajith & K.K. Janardhanan, Ganoderma lucidum …[Reishi] enhances activities of heart mitochondrial enzymes and respiratorty chain complexes in the aged rat, Biogerontology, Band 10, 2009, S. 627-636.
Die Erkenntnisse dieser Forschung sind leider nur in englischer Wissenschaftssprache verfügbar. Wir stellen sie in einem Blog auf Teepower vor. Die Forscher bestätigen eindrucksvoll, warum die chinesischen Kaiser so scharf darauf waren, Reishi (Ling Shi) zu konsumieren.
Schulz, Volker, Grüntee-Extrakt zur Gewichtsreduktion? Zeitschrift für Phytotherapie, 30, 2009, S. 74-75.
Schulz, Volker, Tee (Camellia sinensis) trinken reduziert das Risiko der Demenz im Alter, Zeitschrift für Phytotherapie, 30, 2009, S. 22-23.
Superko, Robert, Decaf coffee raises LDL cholesterol, American Heart Association, 17. November 2005, http://www.theheart.org/article/607549.do.
Suzuki E, Yorifuji T, Takao S, Komatsu H, Sugiyama M, Ohta T, Ishikawa-Takata K, Doi H., Green tea consumption and mortality among Japanese elderly people: the prospective Shizuoka elderly cohort (Grüner Tee und Sterblichkeit von älteren Japanern), Department of Epidemiology, Okayama University Graduate School of Medicine, Dentistry and Pharmaceutical Sciences, Okayama, 700-8558, Japan.
Ann Epidemiol, Oktober 2009, Band 19(10), S. 732-9.
Die japanischen Forscher zeigen in diesem Aufsatz, wie sich der Teekonsum auf die Gesundheit auswirkt. Insbesondere Untersuchen sie, wie die sogenannte Mortalität (Sterblichkeit) durch das regelmäßige Trinken von grünem Tee beeinflußt wird. Unachukwu UJ, Ahmed S, Kavalier A, Lyles JT, Kennelly EJ, White and Green Teas (Camellia sinensis var. sinensis): Variation in Phenolic, Methylxanthine, and Antioxidant Profiles, J Food Sci. 2010, Band 75(6):C541-C548.
Alfred Vogel, Der kleine Doktor, 72. Auflage, Hamburg, 2008. Andrew Weil, Gesund älter werden, Bloomsbury Berlin, 2006. Das Buch gibt eine gute Einführung zu grünem Tee und zeigt, durch welche Mechanismen und Komponenten Grüntee auf unseren Körper wirkt. Das Buch ist bei Amazon für wenige Euros erhältlich. Ein guter Kauf.
Zini A. und andere, Do flavan-3-ols from green tea reach the human brain?. Nutr Neurosci. 2006 Feb-Apr;9(1-2), S. 57-61.
Zittlau, Jörg, Grüner Tee. Genußmittel und Heilpflanze aus dem Fernen Osten. Wirksame Rezepte für Gesundheit und Wohlbefinden. Südwest.
