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Adaptogene



Fragen & Antworten zu Cordyceps




Letzte Überarbeitung 19. Juli 2010

Cordyceps ist Mitglied einer kleinen Gruppe von Vitalpilzen mit wissenschaftlich nachgewiesenen adaptogenen Eigenschaften. Nur noch Reishi (Ling Zhi) darf sich dieser Anerkennung seiner Wirkkraft erfreuen (Winston & Maimes). Vitalpilze im Allgemeinen und adaptogene Pilze im Besonderen „haben ein phänomenales Potential“ als Energiespender, Anti-Stressoren und Gesunderhalter, wie es Saljoughian in einem Beitrag für den US Pharmacist formuliert.


Von Cordyceps sinensis zu schreiben bedeutet, über ein botanisches Wunder zu berichten. Cordyceps ist ein Pilz, also ein Lebewesen zwischen Pflanze und Tier. Wir verdanken Daniel Winkler eine ausgezeichnete Darstellung von Cordyceps sinensis, insbesondere über seine Bedeutung für die tibetanische Gesundheitskultur und Wirtschaft. Der deutsche Name ist Raupenpilz (Raupenkeulenpilz). Im Frühjahr wächst ein brauner, 5 bis 15 cm langer Pilzfruchtkörper aus dem Boden. Er sieht aus wie eine langgestreckte Keule. In Tibet ist der Pilz einer der größten Einkommensquellen für die ländliche Bevölkerung. Aus dem Pilzeinkommen finanzieren Tibeter ihren Lebensunterhalt. Was die chinesische Entwicklungspolitik nicht leistet, schafft die Pilzwirtschaft.




In Tibet und China gilt der Pilz als Aphrodisiakum, als Lebenskraft spendendes Tonikum, als Heilmittel zur Beschleunigung der Rekonvaleszenz, als Entschleuniger des Alterungsprozesses und als Helfer für Nieren, Lungen und Leber,von der modernen Forschung, die auch das Herz noch einschließt, bestätigt (Holliday u.a). In der traditionellen chinesischen Medizin wird Cordyceps seit Jahrhunderten verwendet. „Cordyceps stärkt unmittelbar die Nieren („Wurzel des Lebens“) und die Lunge („Lebensenergie des gesamten Körpers“) (Halpern, S. 71). Im Jahr 1694 wird der Pilz zum erstenmal in einem chinesischen Traktat erwähnt. In China und Tibet seit mehr als 2000 Jahren verwendet als Energiespender und für Langlebigkeit. Wegen seiner Seltenheit blieb Cordyceps wie Reishi dem chinesischen Kaiser und seiner Familie. Zusammen mit Reishi gehört Cordyceps aufgrund seiner gesundheitlichen Wirkungen zu dem am höchsten geschätzten Vitalpilzen.


Woher kommt der Cordyceps von Teepower?



Der Heilpilz Cordyceps kommt aus dem Hochland von Tibet, aus der Provinz Naqu (4500 bis 5000 Meter). Er ist in der höchsten Qualitätsstufe angesiedelt.


Ist Cordyceps ein Adaptogen?


Die von uns herangezogenen Quellen (Winston & Maimes, S. 150ff) betrachten Cordyceps neben Reishi ohne Einschränkungen als Adaptogen vor. Im Artikel über Adaptogene beschreiben wir, was das für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit bedeutet.


Was sind die Wirkungen von Cordyceps?


Zunächst ein Zitat von dem amerikanischen Arzt und Hochschullehrer Andrew Weil:

Cordyceps sieht sich starker Nachfrage gegenüber, weil es als Supertonikum gilt, daß physische Kraft, geistige Energie und sexuelle Kraft aufbaut. Chinesische Ärzte sagen, es stärke und beruhige gleichzeitig und verlängere das Leben .“ (Weil, S. 184). Weil empfiehlt daher: „Wer sich schwach fühlt oder wem es an Vitalität mangelt, sollte es mit Cordyceps und sibirischem Ginseng (Eleutheros) versuchen.“ Jüngere Forschungen aus China bestätigen die Förderung der sexuellen Aktivität. „Chinesischer Pilz macht Viagra Konkurrenz“ (Die Welt; der Artikel enthält eine sehenswerte Abbildung).



  • Stimuliert das Immunsystem

  • Spendet Vitalität für Geist (auch Gedächtnis) und Körper, insbesondere mit zunehmendem Alter (Tonikum gegen Streß, Erschöpfung, Depression).

  • Stärkt die Potenz; Cordyceps gilt als asiatischer Potenzpilz,man muß dem Vitalpilz jedoch etwas Zeit geben, seine Kraft in uns zu entfalten

  • Wirkt Müdigkeit entgegen und stärkt Ausdauerleistungsfähigkeit.

  • Stärkt die Funktion von Lunge, Niere und Herz

  • Hilft die Insulinproduktion zu normalisieren und verbessert die Blutzuckerwerte

  • Verringert die Zähflüssigkeit des Blutes.

  • Normalisiert die Leistung des Herzens.

  • Die Leistungssteigerung chinesischer Leichtathleten seit Beginn der 1990-er Jahre wird auch auf deren Einnahme von Cordyceps zurückgeführt (Halpern, S. 65,84; auch Weil berichtet darüber). Eine Untersuchung von Smith u.a. bestätigt diese Vermutung (Cordyceps wurde zusammen mit Ginseng und anderen Ergänzungsmitteln verabreicht)

  • Die Kombination mit anderen Vitalpilzen, insbesondere Reishi steigert die Wirksamkeit von Cordyceps, erhöht insbesondere die Immunwirkung aufgrund der unterschiedlichen Stimuli der körperlichen Abwehrkräfte (Saljoughian).


(Die obigen Informationen entnehmen wir Halpern, Zhou u.a. Winston & Maimes, Paterson, Gesellschaft für Vitalpilzkunde und unten genannten Quellen)

Die traditionelle Gebrauch von Cordyceps ist nicht auf spezielle Krankheiten ausgerichtet. Es ist vielmehr ein adaptogenes Tonikum, das dauerhaft eingenommen werden kann. „Cordyceps ist eines der sichersten Nahrungsergänzungsmittel“( Halpern, 66). Da der Pilz in sich yin (weiblich) und yang (männlich) verbindet, also harmonisch wirkt, kann er von jedermann über lange Zeit eingenommen werden.

Das Buch von Halpern, nur auf Englisch verfügbar, beschreibt detailliert die Wirkkraft von Cordyceps und Reishi.

Wie andere Adaptogene, stärkt Cordyceps das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend, jedoch mit einer für den Heilpilz charakteristischen Wirkstoffkombination (siehe hierzu den Artikel zu Adaptogenen auf unserer Website). Nicht zuletzt aus diesen Eigenschaften erwachsen seine Anti-Aging-Wirkungen (Ji u.a.), die in Tibet und China seit Jahrhunderten genutzt sind.


Sind die Wirkungen von Cordyceps wissenschaftlich belegt?


Die frühen Untersuchungen zu Cordyceps folgen dem Ansatz der traditionellen und tibetanischen und chinesischen Medizin. Diese ist nicht weniger wertvoll als unsere, ihr Vorgehen ist jedoch anders. Aufgrund der Vermutungen und Nachweise über die Wirkungskraft von Cordyceps, erscheinen immer häufiger wissenschaftliche Untersuchungen, die nach westlichen Methoden angelegt sind. Sie bestätigen im Wesentlichen die von tibetischen und chinesischen Medizin gemachten Behauptungen, weiten jedoch das Anwendungsgebiet immer weiter aus. Während die traditionelle Medizin vorbeugenden Charakter hat, ist die westliche Medizin überwiegend therapeutisch angelegt.

Neuere Untersuchungen folgen den Vorgaben zur Forschung der westlichen Medizin. So berichten Gao und andere über die Stärkung der Lungenfunktion und Wang u.a. über die Niere. Ein Forscherteam aus Korea (Kim siehe hierzu auch Patersonu.a.) berichtet über eine Normalisierung von Zellfunktionen.

Wir beobachten ähnliches bei der wissenschaftlichen Durchdringung des Pilzes Reishi (Ganoderma lucidum). Eine von uns ausgewertete Datenbank zur Medizin listet 504 Artikel zu Cordyceps auf (Mai 2010). Die oftmals zu Cordyceps und anderen Adaptogenen gemachte Behauptung, es gäbe keine wissenschaftlichen „Belege“ ist als nicht überzeugend zurück zuweisen.Auch ein skeptischer Forscher wie Paterson kann feststellen: „Es gibt überzeugende wissenschaftliche Informationen, die auf bedeutende pharmakologische Eigenschaften“ von Cordyceps hinweisen.

(Es sei betont: Wir machen keinerlei Behauptungen bezüglich der therapeutischen oder krankheitsbezogenen Wirkungen von Cordyceps. )

Cordyceps gilt als ein Mittel, das langfristig eingenommen werden kann. Bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt (Halpern, 66; Winston & Maimes, S. 153). Man kann den Heilpilz daher problemlos selbst „testen“ und sehen (wir sagen „spüren“), wie er wirkt. Chinesische Untersuchungen bei älteren Männern ermitteln nach dreimonatiger Einnahme eine Steigerung der sexuellen Leistungskraft (Welt, Neukom).


Was sind die Inhaltsstoffe von Cordyceps?


Der Vitalpilz verfügt ähnlich wie Reishi (Ganoderma lucidum) über eine Vielzahl von Inhaltsstoffen. Als wichtigster gelten die pilz-eigentümlichen Polysaccharide, zusammengesetzte Kohlenhydrate. Kohlenhydrate werden letztendlich zu Glukose umgebaut und stehen dann zur Energiegewinnung der Körperzelle bereit. Des weiteren enthält Cordyceps Amisosäuren (Bausteine der Eiweißkörper), Vitamine und Spurenelemente. Auch Ergosterin, eine Vorstufe von Vitamin D ist zu erwähnen. Das Sonnenvitamin D wird gegenwärtig aufgrund seiner vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen in der Wissenschaft neu entdeckt. Es ist vor allem für uns Nordländer (wenig Sonne) unersetzbar. Daß Cordyceps in Tibet gedeiht und verzehrt wird, überrascht nicht, da dort die Winter lang und kalt sind. Eine vollständige Auflistung der Wirkstoffe geben Holliday u.a.


Welche Produkte mit Cordyceps gibt es bei Teepower?


Der von Teepower angebotene Heilpilz ist als Extrakt (600 mg pro Kapsel) verfügbar. Er ist auch in Kombination mit dem Heilpilz Reishi und mit Jiaogulan im Angebot. Er ist auch in Kombination mit dem Heilpilz Reishi, neben Cordyceps der einzige Vitalpilz mit adaptogenen Eigenschaft im Angebot von Teepower, was die Wirksamkeit beider Vitalpilze erhöht. In unserem Produkt Adapt7Ki sind außer Cordyceps noch weitere Adaptogene (Reishi, Rhodiola, Schisandra, Ginseng, Jiaogulan, Astragalus) in hoher Konzentration enthalten. „Adapt“ steht für Adaptogen, „7“ für die Anzahl der Adaptogene und „Ki“ (japanisch; chinesisch Chi) heißt Energiespender.


Literatur:

Die Literatur zu Cordyceps ist beachtlich gewachsen. Internetquellen können wir aus rechtlichen Gründen nur eingeschränkt angeben. Sprache sind 504 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht (Stand Mai 2010).


Gao, Gx und andere, Effects of Astragali-Cordyceps mixtura on TGF-beta/Smad signal pathway in the lung, Journal of Ethnopharmacology, August 2009, S. 68-74.

Holliday, John, Mark Cleaver und Solomon P. Wasser, Cordyceps, Encyclopedia of dietary supplement, November 2005, Dekker Encyclopedia, Taylor and Francis Publishing.

Hans-Peter Neukom, Das Bio-Viagra vom Dach der Welt, Tagesanzeiger, 27.2. 2009. R.Russel M. Paterson, Cordyceps – A traditional Chinese medicine and another fungal therapeutic biofactory? Phytochemistry, Band 69, 2008, S. 1469-1495.

Saljoughian, M., Adaptogenic or medicinal mushrooms, U.S. Pharmacist, 20. April 2009.

Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde informiert ausführlich über Cordyceps und Reishi. Dort reichhaltige wissenschaftliche Literatur.

George M. Halpern, Healing mushrooms, Square One, 2007. Ji, DB und andere, Antiaging effect of Cordyceps sinensis extract, Phytotherapy Research, Band 23, Januar 2009, S. 116-22. Kim HG und andere, Cordyceps pruinosa extracts, Journal of Ethnopharmacology, Februar 2010.

Hans-Peter Neukom, Das Bio-Viagra vom Dach der Welt, Tagesanzeiger, 27.2. 2009. AE Smith und andere, The effects of a pre-workout supplement … on aerobic and anaerobic performance, J. Int Soc Sports Nutr, Februar 2010.

Andrew Weil, Spontaneous healing, London 1995 (deutsch: Spontanheilung, 1995) Wikipedia, Chinesischer Raupenpilz

Daniel Winkler, Der Tibetische Raupenpilz: Yartsa Gunbu.

Die Welt, Gesundheit: Chinesischer Pilz macht Viagra Konkurrenz, 8. Januar 2008


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