Warenkorb 0 Teile | Total 0,00 €

Shatavari und Vitamin B


09.07.2016







Shatavari(Asparagus racemosus)


1. Shatavari überwiegend für Frauen?


Wie wirken Shatavari und Vitamin B zusammen? Das Folgende ist besonders für Frauen von Bedeutung, da diese oft vegetarisch oder vegan essen, also oftmals einen Mangel an Vitamin B erleiden, insbesondere B12. Aber auch für alle anderen Veganer oder Menschen die zwei Adaptogene Shatavari, Ginseng) und Vitamin B voll nutzen möchten.


Adaptogene sind Energielieferanten. Sie machen Körper und Geist munter, halten sie an einem längeren Leben. Nicht nur Sportler und geistig Arbeitende sind daher Adaptogenfreunde. Viele Frauen spüren das auch, einige nehmen daher Ginsengs ein, zu empfehlen ist insbesondere der Amerikanische Ginseng (für Frauen besser geeignet als der asiatische). Die Körper von Frauen arbeiten anders als die von Männern, insbesondere während und nach der Menopause.


Ein hervorstechendes Frauenadaptogen ist Shatavari oder Asparagus. Shatavari ist kein Ginseng, es gilt als Frauenadaptogen, hilft aber auch Männern. „Shatavari ist das wichtigste ayurvedische Verjüngungsmittel für Frauen“ (Lad & Frawley, Die Ayurveda Pflanzenheilkunde, 9. Auflage, 2013). Die indische Ayurveda (Gesundheitspraxis in Indien) betrachtet Shatavari (Asparagus racemosus) als die ”Königin” der Heilpflanzen und wird als die führende Pflanze für das Wohlbefinden von Frauen empfohlen. Der Verzehr von Fisch und Fleisch (B12 Lieferanten) ist in Ayurveda nicht grundsätzlich verboten, aber stark eingeschränkt. Man setzt neben der normalen Ernährung auf „konzentrierte Nahrung“, Heilpflanzen. Und hier kommen nun erneut Vitamin B, Shatavari und Ginseng ins Spiel.

Wie ein Forschungsbericht zeigt:1 Wenn man Ginseng gleichzeitig mit Vitamin B einnimmt, sinkt die Wirkung eines bestimmten Ginsenosids, des Ginsenosid Re. Die Anti-Müdigkeitswirkung von Ginseng geht zurück. Ginsenoside sind die Hauptwirkstoffe der Ginsengs. Es gibt natürlich noch viel mehr Ginsenoside im Ginseng, auch Polysaccharide(Mehrfachzucker), die für die Wirkungen des Ginsengs unverzichtbar sind. In der Untersuchung geht es nur um Re, weil einzig dieses Ginsenosid, bisher, die Antimüdigkeitskeit- Wirkung erzeugt hat. Ginseng ist ein einzigartiges und nicht imitierbares Erzeugnis der Natur. Die zugeführte Menge an Ginseng Re war sehr hoch, bedeutend höher als bei normaler Einnahme. Dennoch sollte man aufpassen, wenn man Ginseng gegen das Auftreten von Müdigkeit verwendet. Da in Shatavari B-Vitamine enthalten sind, liegt es nahe, Ginseng nicht gleichzeitig mit Shatavari einzunehmen.


2. Essen wie die Sherpas?


Wie in einem früheren Blog berichtet:


Eine Bergsteigerin stirbt am Himalaya. Woran genau weiß man nicht. Man spricht von „Höhenkrankheit“. Sie war Vegetariern. Ein Professor wird dazu in einem Interview befragt.2 Er beschäftigt sich darin mit Vitamin B, auch Vitamin B12. Hat die Bergsteigerin auch Adaptogene eingenomen, um ihr Leistungsvermögen zu steigern? Etwa Ginseng? Für die Einheimischen dort, Sherpas genannt, welche die ausländischen Bergsteiger begleiten, ist es normal, konzentrierte Nahrung (dazu gehören auch Adaptogene) zu essen. Da Frauen oft vegetarisch und vegan essen, öfter als Männer, haben sie sich sicher gut darüber informiert, daß sie Vitamin B12 benötigen, das in Pflanzen nicht verfügbar ist. Frage also: Könnte es Negativwirkungen zwischen Ginseng und Vitamin B gegeben haben, wie in einem Forschungsbericht vermutet wird? Die Bergsteigerin erlag einem Mangel an Sauerstoff. Zu wenig Sauerstoff im Blut, schlimme Folgen. Es könnte also oxidativer Stress vorgelegen haben (natürlich Spekulation). Adaptogene hätten geholfen (Donald Yance, Adaptogens, 2013).


Die Berge des Himalaya sind zu einem äußerst beliebten Reiseziel geworden. Wir vermuten, nicht sämtliche Bergsteiger haben sich über die Lebensgewohnheiten der Sherpas und der Einheimischen informiert, um die körperlichen Herausforderungen wirksam zu bewältigen.


Sherpas gibt es nicht nur am Himalaya. Sie sind weitverbreitet, wann immer Menschen Leistungen für Eliten zur erbringen haben. In der Politik, in der Wirtschaft, in der Wissenschaft. In der Vorbereitung etwa für Gipfeltreffen der Politik werden „Sherpas“ eingesetzt (man nennt sie tatsächlich so), welche die verschiedenen Ansichten der Beteiligten koordinieren und den Endtext vorbereiten. Sie leiden wie die Sherpas im Himalaya an Stress, geistig und körperlich (etwa zu wenig Schlaf).




Sherpa auf einem Wanderpfad

Frauen werden in vielen Berufen als „Sherpas“ eingesetzt. Stress ist die Folge. Machen sie aber dann das, was die Sherpas im Himalaya machen, um mit den Anstrengungen ihres Berufs zu recht zu kommen? Wenig Stress, geringe Müdigkeit, genug Energie für ihre Arbeit, keine negativen Emotionen wie Angst? Nach der chinesischen (TCM) und indischen (Ayurveda) Sicht sind Emotionen eine Form von Energie und negative Emotionen gelten gar als „Hauptgiftstoff in unserem Organismus“.3 Frauen leiden besonders, vor allem beruflich. Emotionaler Stress bewirkt vielfältige Störungen. Adaptogene stimulieren das Nervensystem durch Prozesse, die sich grundlegend von denen von Stimulantien wie etwa Kaffee unterscheiden. Sie reinigen die Organe von negativen Emotionen. Sie verstärken den Erholungsprozess nach einer starken körperlichen Belastung, auch im Sport. Sie zeigen keine der Negativwirkungen eines Stimulanten (Winston & Maimes, S. 62). Sie fördern den freien Fluß von Energie im Körper, weshalb sie in den Gesundheitssystemen von China und Indien eine so breite Verwendung finden. Dies widerspricht der westlichen Schulmedizin.


Auch die Yaks der Sherpa nehmen nachweislich Adaptogene ein



3. Was könnte Shatavari leisten?


Shatavari ist reichhaltig mit Vitaminen, Mineralien und Proteinen ausgestatt, insbesondere Vitamin A, Kalzium, Selen, Zink, Vitamin K, B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5, B6, und und vieles mehr. Vieles was der Körper braucht, ist in Shatavari enthalten. Auch viele Komponenten von Vitamin B. Allerdings nicht B12, welches in Pflanzenprodukten nicht verfügbar ist. Ginsenoside sind nicht in Shatavari verfügbar.

Die angeführte chinesische Untersuchung hat mit dem gesamten Komplex von Vitamin B gearbeitet. Wir wissen also nicht, welche Rolle Vitamin B 12 gespielt hat, um die Wirkung von Ginseng einzuschränken. Shatavari wäre auf jeden Fall angesichts seiner Wirkungsvielfalt ein Produkt für Frauen, auch Vegatarier/Veganer. Indische Frauen nehmen Shatavari auch ein, um ihre Fruchtbarkeit zu stärken und die Wechseljahre besser zu überstehen. Frauen in Indien lieben Shatavari, weil sie dadurch besser lieben können, emotional und körperlich (Lad & Frawley).


4. Körperliches Aktivsein und Shatavari


Wirkstoffe aus den Nahrungsmitteln sind kritisch für Frauen in den Wechseljahren, insbesondere in der Zeit nach dem Ende der Regelblutungen, Postmenopause genannt. In der Phase nach der Menopause ist viel Bewegung notwendig. Jüngere wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen es eindrücklich.4 Woher kommt die Energie, körperlich aktiv zu sein oder zu bleiben und nicht einer vermehrten Seßhaftigkeit nachzugehen? Nicht nur Sportler benötigen Energie, um ihre Körper fit zu halten. Konzenzentrierte Ernähung unterstützt, gibt Energie, harmonisiert das Hormonsystem.


Die Forscher sagen uns:


Körperliche Inaktivität stellt nicht nur die Gesundheit von Frauen in Gefahr, sie verstärkt auch die Probleme der Menopause. Viele Hinweise machen deutlich: Körperliche Bewegung führt zu einem besseren Status der körperlichen Fitness und vielen weiteren Indikatoren des Wohlbefindens und besserer Lebensqualität. Auch hinsichtlich der Beschwerden, die in der Regel von der Mitte des Lebens an vermehrt auftreten. Körperliche Aktivität ist, eine Form des liebevollen Umgangs mit dem eigenen Körper.

Kommt Stress dazu, im Beruf, in der Familie, im Lebenswandel, veschlimmert sich das körperliche Befinden.5 Und mit dem Altern kann alles noch schlimmer werden. Wer den Ruhestand ernst nimmt, also körperliche Ruhe verwirklicht, leidet am meisten. Körperliches Aktivbleiben ist unverzichtbar, je älter man wird, desto mehr Bewegung ist zu unternehmen. Um es umzusetzen, wird jedoch Energie unverzichtbar.


Man sehe sich diese Phyllis Sues an. Wie alt ist sie ? 92 Jahre (im Jahr 2015). Ob sie Adaptogene einnimmt, wissen wir nicht. Wir vermuten aber, sie tut es, weil sie das indiche Yoga macht und in Indien ist Shatavari für Yogafrauen Normalität.




Quelle:PhyllisSues.com

„Drei Karrieren in meinem Leben, so lange hat es gebraucht, bis ich bin, wo ich jetzt bin. Es benötigt Hingabe, Wollen, Angstlosigkeit, auf einer täglichen Grundlage. Und es war nicht bis in die Mitte meiner 80er Jahre, um diesen grundlegenden Wandel einzuleiten. Dein Körper ist wirklich dein bester Freund und ein fabulöser Partner.


Aber er muß täglich energetisiert werden.


Niemals sage: «Ich habe keine Zeit.» Das ist eine Lüge. Keine Zeit zu haben ist eine billige Ausrede, die dich daran hindert, dich besser zu fühlen und länger zu leben. Und ich bin ein lebender Beweis.“(Sues, 2015).




Quelle: PhyllisSues.com

Deswegen sind Adaptogene so wertvoll. Sie helfen dem Körper und dem Geist mit Energie und wertvollen Inhaltsstoffen. Ginseng erzeugt Energie, wirkt gegen Müdigkeit, neben vielen anderen Wirkungen. Shatavari leistet es gleichfalls. Für Frauen und Männer, aber noch besser für Frauen.


Unsere Empfehlung:


Wenn jemand also Shatavari einnimmt, kommen viele B-Vitamine in den Körper, allerdings bei weitem nicht so viele, wie in der vorgestellten wissenschaftlichen Untersuchung. Da keine Ginsenoside in Shatavari enthalten sind, gibt es auch nicht die negative Beziehung zwischen Ginseng und Vitamin B. Wer auch Ginseng nimmt, sollte vorsichtshalber mit der Einnahme von Vitamin B etwas warten, also nicht beide gleichzeitig einnehmen. Auch wer Ginseng und Shatavari zu sich nimmt, sollte es nicht gleichzeitig tun, da in Shatavari viele B-Vitamine enthalten sind. Zwischen Shatavari und Vitamin B gibt es keine Konflikte.

Da viele Frauen vegetarisch essen und daher auch oftmals über andere Quellen Vitamin B12 einnehmen und Shatavari für Frauen besondern hilfreich ist, sollte die Einnahme mit Ginseng zeitlich gestaffelt werden (90-120 min zeitlich verzögert). Auch Amerikanischer Ginseng, für Frauen besonders gut geeignet, sollte nicht gleichzeitig mit Shatavari zusammen eingenommen werden, sofern man die volle Kraft des Ginsengs nutzen möchte.

Wir würden vorschlagen die Ginsengs oder Shatavari früh am Tageinzunehmen. Sie liefern Energie und die oben beschriebenen Wirkungen für einen ganzen Tag.


5. Literaturverzeichnis:


Im folgenden ein Auszug aus der Literatur und Hinweise auf die im Text genannten Quellen. Wir verfolgen die wissenschaftliche Fachliteratur ständig.


-----------------------------------------------------------------


1 Yin Bin Chen und andere: Die Wirkung von einem Vitamin-B-Komplex auf die Antimüdigkeit und biologische Verfügbarkeit des Ginsenosides Re nach einer oralen Einnahme (Effect of B-complex vitamins on the antifatique activity and bioavailability of ginsenoside Re after oral administration, Journal of Ginseng Research, 2016.)




2 Tragödie am Mount Everest. Welt, 25. Mai, 2016.




3 Mantak Chia, Tao Yin, Ansata: 2000, S. 62.




4 Nicolás Mendoza Ladrón de Guevara und andere, Benefits of physical exercise in postmenopausal women, Maturitas, 2016.




5 Guter Überblick in Nicola von Lutterotti, Stressempfindlichkeit. Immer die Ruhe bewahren, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.2. 2016.



Alle Angaben ohne Gewähr. Jegliche Verwendung über den privaten Gebrauch hinaus bitte nur mit Genehmigung von Adaptogenics. Dies schließt die Abbildungen ein. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung des angebotenen Wissensstoffes entstehen, sind ausgeschlossen. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier zur Verfügung gestellten Informationen. Copyright Adaptogenics.



Unser Blog

Neue Produkte

Shatavari/Tulsi - Extrakt Kapseln

100 Kapseln | 47,50 Gramm
EUR 17,00


(Asparagus racemosus & Ocimum tenuiflorum)

Roter Ginseng- Pulver Kapseln

120 Kapseln | 66 Gramm
EUR 24,40


(Panax ginseng C.A. Meyer)