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Stressmanagement



Stressmanagement durch adaptogene Heilpflanzen: Fragen & Antworten


1. Was ist Stress?

Immer mehr Menschen leiden unter Stress und Burnout. Es scheint, als ob unsere Leistungsgesellschaft ihren Tribut fordert. Viele Menschen, und immer mehr junge Menschen und Frauen, leiden darunter. Stress gehört zum Leben. Akuter wie chronischer Stress können Ärger machen. Problem ist, wenn Stress chronisch wird, wenn er unsere Gesundheit gefährdet und in Beruf und Familie eingreift und anfängt, Unheil zu stiften. Unter Stress verstehen wir Belastungen des Körpers, der Emotionen, des Geistes und der Seele, die eintreten, wenn wir etwas als schädigend für unser Wohlbefinden wahrnehmen. Wir verwenden einen „ganzheitlichen“ Begriff von Stress.

Stress bringt unseren Körper durcheinander, erschwert die gute Wirksamkeit von Organen und Gehirn. Er verursacht Disharmonien, die sich dann auch im Umgang mit uns selbst und anderen Menschen zeigen Es gibt zwei Formen von Stress, akuten und chronischen. Akuter Stress kommt und geht, chronischer nistet sich in unser Leben ein. Stress läßt sich oftmals nicht umgehen. Manchmal hat Stress auch seine positiven Seiten, er zwingt uns, über unser bisheriges Leben nachzudenken, etwas zu verändern, wenn wir frei sind, es zu tun. Diese Freiheit ist für viele von uns nicht gegeben, in Beruf, Schule, Studium. Im Berufsleben haben wir auf viele der Stressoren nur wenig Einfluß (Was alles Stress auslöst: einen Überblick finden wir im Artikel Stress bei Wikipedia). Wer Überstunden macht, Druck vom Chef und Kollegen ausgesetzt ist, von Mobbing ganz zu schweigen. Wer in der Schule ist, lernt, immer mehr in immer kürzerer Zeit, eine Prüfung oder Examen machen muß, was oft lange Vorbereitungszeit umfaßt, eine streßvolle Zeit. Nicht zu vergessen sind biologische Quellen, wie oxidativer Stress, der verheerende Wirkungen im Alternsprozeß auf die Gehirnfunktionen haben kann (Bishop und andere).

Biologisch betrachtet können wir Streß als eine Störung der Selbstorganisationen und der Selbstheilung des Organismus verstehen (Noll). Wird Stress zu stark, leidet der Organismus. Wenn er mit dem Stress nicht fertig wird, baut er ab: er altert. Die Schutzmechanismen funktionieren schlechter. „Das Versagen der schützenden Mechanismen resultiert in einem zunehmenden Verlust der Funktion von Zellen und Gewebe, einem Verlust an Homöostase [Selbstheilung] und eventuellem Tod“, sagt Zimniak (2008), in seiner Darstellung der Ursachen des Alterns (eine der besten, die wir kennen). Dieses Versagen ist nichts anderes als die Überwältigung des Organismus mit Stress. Die Selbstverteidigung oder die Notwehr des Organismus funktioniert nicht mehr oder seine Wirksamkeit ist stark eingeschränkt. Nichtkompensierter Stress ist ein Mechanismus des Alterns. Die Abwehrmechanismen sind überlastet (Winston & Maimes, 2006, S. 80f.: “overload“), die adaptive Energie leidet. Stress wird herkömmlicherweise als eine psychische Erscheinung betrachtet. Das ist sie auch, aber nicht nur.

Homöostase bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, sich durch Rückkopplung innerhalb bestimmter Grenzen in einem stabilen Zustand zu halten oder sich selbst zu regulieren oder sich selbst zu heilen. Homöodynamik trägt dem Umstand Rechnung, dass ein System, wenn es lebt, nicht auf den Stillstand (stasis) zugeht, sich ständig anpassen muss, sich hoch- und runter reguliert, seine statischen Zustände im Rahmen bestimmter biologischer Beschränkungen nicht konstant hält (etwa Blutdruck, oder Zuckerspiegel)].


2. Wie merkt man, dass man Stress ausgesetzt ist?

Wie merken wir, daß wir unter Stress leiden, unser Körper, unsere Psyche, unsere Seele? Bei akutem Stress spüren wir es sofort. Hitze oder Kälte. Sofort reagieren wir. Hitzestress: der Blutdruck sinkt, der Kreislauf ist geschwächt. Chronischer Stress kommt nicht schlagartig wie der akute Stress, er baut sich fast unmerklich auf. Das ist das Gefährliche. Man nimmt ihn oft erst spät war, bestreitet sogar, daß es ihn gibt, dass man unter ihm leidet. Wir gleichen dann einem Frosch im warmen Wasser, der sich eigentlich ganz wohl fühlt. Nun steigt die Wassertemperatur (Stress), in kleinen Schritten, und irgendwann setzt sie ihm so zu, dass er nicht mehr die Kraft hat, aus dem heißen warmen Wasser (Stress) zu springen. Er verbrüht.

Stress wirkt ganzheitlich: auf den Körper, auf die Psyche, er hat auch einen geistigen und spirituellen Einfluß. Das wirkt alles zusammen.


3. Wie mit Stress umgehen?

Es gibt verschiedene Wege mit Stress umzugehen. Die wirksamste Strategie gegen Stress ist vorzubeugen und so zu verhindern, daß Stress uns Schaden zufügt. Früh wehret den Anfängen.. Diese Sichtweise steht hier im Vordergrund. Wer bereits beim Arzt ist, einen Psychotherapeuten konsultiert, Psychopharmaka einnimmt, der ist schon mitten drin in einer Behandlung mit ungewissem Ausgang, hohen Kosten an Zeit und Lebenschancen. Die Krankenkasse wird erst aktiv, wenn man krank sind. Was wir unten vorschlagen, kostet wenig.

Wenn Stress im Kommen ist, was machen? (1) Vorbeugen ist das Wichtigste. Wie? Körper und Geist so stark machen, daß Stress weniger anrichten kann. Er prallt ab. Wir immunisieren uns gegen Stress. Auch hier die Frage: wie zu machen?

(2) Wenn Stress durchschlägt, was dann? Verhindern, daß er uns dauerhaft schadet, in dem wir versuchen, Geist und Körper gesundherhaltend anzupassen.

(3) Aber auch, wenn Stress einmal gesundheitlichen Schaden angerichtet hat, macht Vorbeugen (gegenüber neuem Stress) und Erhalten unserer körperlichen Funktionstüchtigkeit immer noch Sinn. Man muß dann aber mehr machen als wir hier vorschlagen. Obwohl das von uns Vorgeschlagene auch dann immer hoch hilft, die Schäden einzugrenzen.


4. Wie können wir die Natur für uns nutzen?

Unser Vorschlag bezieht sich auf Vorbeugen und Anpassen des Körpers durch Heilpflanzen einer bestimmten Sorte, die in der Wissenschaft Adaptogene genannt werden. Sie erhalten das Widerstandspotential von Körper und Geist und sie passen den Körper an Stress so an, daß er keinen Schaden nimmt. Stress macht früher oder später Körper und Geist kaputt. Adaptogene sind dazu da, dies zu verhindern. Adaptogene sind Anti-Stressoren, leisten aber noch mehr für unsere Gesundheit.

(Siehe hierzu den Artikel über Adaptogene und „Fragen & Antworten“ zu den einzelnen Pflanzen und Pilzen.

Adaptogene Heilpflanzen/ Pilze (es gibt deren nur zwei: Cordyceps und Reishi) helfen, die gestörten Körperfunktionen wieder ins Gleichgewicht zu bringen oder vorbeugend: die Harmonie zu erhalten.


Adaptogene reharmonisieren. Sie versetzen den Organismus in die Lage, ein größeres Ausmaß an Stress zu verkraften.


Deswegen nennt man sie Adaptogene, Anpasser. Sie wirken immer und sie wirken in einem frühen Stadium; und sehr wichtig, auch vorbeugend. Sie sind Produkte der Natur, geschaffen, mit Stress so umzugehen, daß Körper und Psyche nicht dauerhaft leiden. Nebenwirkungen sind selten. Sie schaffen auch keine Abhängigkeit. Viele nehmen heute Psychopharmaka wie Ritalin, um Erschöpfungs- und Ermüdungserscheinungen zu bekämpfen. Ohne Nebenwirkungen und Erzeugung von Abhängigkeit geht das nicht. Dabei gibt es Naturpodukte, die das Gleiche oder Besseres leisten könnten.


5. Wie können adaptogene Pflanzen und Pilze Stress lindern?

Es gibt eine Klasse von Heilpflanzen und Vitalpilzen, die man Stressspezialisten nennen könnte. Sie helfen den Menschen, sich an die vielfältigen Probleme, die Stress dem Körper bereitet, anzupassen, zu adaptieren oder vorbeugend einen Schutzwall gegen Stress aufzurichten. Der wissenschaftliche Begriff hierzu heißt „Homöodynamik“: Die Eigenschaft lebender Systeme, auf Stress die Gesundheit erhaltend zu antworten.




Adaptogene unterstützen uns also, mit körperlichem und psychischem Streß – was immer deren Ursachen sein mögen – besser fertig zu werden. Da sie zahlreiche Organe (siehe Abbildung) kräftigen, helfen sie uns auch, die Gefühle zu harmonisieren, die mit diesen Organen verbunden sind (Kaptchuk, 2008, S. 144-7). Das alles ist von der Wissenschaft gut untersucht wenn auch kaum gewürdigt, auch wegen Angst vor Konkurrenz. Pioniere waren hierbei russische Forscher. Wie kann man mit den Herausforderungen von Raumfahrern, Besatzungen im U-Boot, Soldaten, Spitzensportlern, Menschen, die konzentriert und lange arbeiten müssen, die in kalten oder heißem Klima leben, umgehen? Ihre Antwort: nehme Rhodiola, oder Schisandra, oder Eleutheros, oder Ginseng, oder Reishi, oder Jiaogulan, usw. Alles Adaptogene. Winston und Maimes sowie Panossian und andere gehen ausführlich auf die russischen Streßuntersuchungen von adaptogenen Heilpflanzen ein.

Die wesentlichen Wirkungen von Adaptogenen sind größere Verfügbarkeit von Energie, höhere Ausdauer, größere geistige Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit und tieferer Schlaf. All dies trägt bereits zur Streßmilderung bei. Sie stärken darüber hinaus die Funktionsweise des Nervensystems (sympathisch und parasympathisch), was dem Körper erlaubt, in Stressituationen mehr Energie zu produzieren und den Widerstand gegen Stressoren zu mobilisieren. Das Gleichgewicht des zentralen Nervensystems wird erhalten. So heißt es zu Jiaogulan (für andere Adaptogene gilt Vergleichbares):

Die Wirkkräfte der Heilpflanze „beruhigen das Nervensystems bei Überreizung und sorgen für eine Aktivierung wenn es geschwächt ist. Die Balance zwischen dem zentralen Nervensystem (einschließlich des Gehirns) und dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem wird wieder hergestellt. In der Folge normalisiert sich auch die Tätigkeit der Drüsen und der von ihnen gesteuerten inneren Organe. So arbeitet der gesamte Organismus stabiler und kann Streßsymptomen besser begegnen“ (Blumert und Liu, S. 114).

Bezüglich Rhodiola kommen Panossian und Kollegen (2010) zu dem Ergebnis: „Rhodiolas adaptogene Wirkung steigert Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen in Situationen verminderten Leistungsvermögens, welches durch Müdigkeit und Schwächegefühle verursacht ist und verringert stressbedingte Schwächungen und Störungen, die in Beziehung stehen zu den Funktionen des Nerven- und Immunsystems.“ Fo-ti (He shou wu) wird von Schneider (S. 158) bei Stress empfohlen. Die Anti-Stress-Wirkung von Rhodiola, Eleuthero und Jiaogulan wird bei Saleeby erläutert. Brown und Panossian widmen dem „Kampf gegen Stress“ der Heilpflanze Rhodiola rosea einen großen Raum. Winston und Maimes zeigen ausführlich, wie Adaptogene mit Stress umgehen. „Alle Adaptogene verfügen über Anti-Stress-Eigenschaften“ (S. 116). Dies trifft auch auf sämtliche in unserem Angebot befindlichen Adaptogene zu: Ginseng, Astragalus, Cordyceps, Eleuthero, Fo-Ti (he shou wu), Jioagulan, Reishi, Rhodiola, Schisandra. Winston und Maimes nennen ihr Buch daher: „Adaptogene für Kraft, Stamina und Streßabbau.“

Die Fachliteratur der Zeitschriften widmet sich ausführlich den Wirkungen von adaptogenen Heilpflanzen und Pilzen auf den Stressabbau und der Stärkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, was den Widerstand gegen Stress verursachende Störungen verstärkt. Wir verweisen hierzu auf die Literaturhinweise in Fragen & Antworten zu den einzelnen Adaptogenen.


6. Was empfehlen wir zu tun?

Einen Stresstest kann jeder mit sich selbst machen. Er muss nur achtgeben, dass er dadurch – wie die Banken – nicht noch mehr Stress einfängt.

Da alle Adaptogene Widerstand gegen Stress aufbauen – neben ihren anderen Eigenschaften zur Erhaltung von Gesundheit – schlagen wir zunächst vor, etwas zu nehmen, in dem möglichst viele Adaptogene enthalten sind. Da diese auch synergetisch (1 + 1 > 2) wirken, steigt die Wirksamkeit. Unsere Empfehlungen:



  • (1) Adapt7Ki: (Adapt steht für Adaptogen, 7 für die Anzahl, Ki (japanisch) für Energie. Adapt7Ki enthält sieben Adaptogene – 5 Pflanzen, 2 Pilze (siehe obige Abbildung). Pro Kapsel 700 mg, in einer Packung sind 130 Kapseln, somit konzentrierte Anti-Stress-Energie.

  • (2) Wer Adaptogene in Getränke oder Essen einmischen will, empfehlen wir die Probierpackung Adaptogene. Sie enthält fünf Adaptogen.

  • (3) Wer gerne Tee trinkt, empfehlen wir Jiaogulan als Pulver oder als Blättertee. Jiaogulan ist auch gut geeignet zur Kombination mit anderen Tees, etwa Grüntee.

  • (4) Alle Adaptogene lassen sich auch einzeln oder in Kombipackungen erwerben.


Jeder Bestellung liegen ausführliche Hinweise zum Gebrauch und Rezeptvorschläge bei.

 


Literatur

Im Internet steht viel zu Stress. Da oft auch ein Krankheitsbezug hergestellt wird, sind wir aus rechtlichen Gründen nicht in der Lage, darauf hinzuweisen.

Nicholas Bishop und andere, Neural mechanisms of ageing and cognitive decline, Nature, Band 464, 2010, S. 529-535.

Michael Blumert & Jialiu Liu, Jiaogulan. Chinas „Pflanze der Unsterblichkeit“. Edition Aesculap, 2007.

Richard P. Brown, Patricia Gerbarg und Barbara Graham, The Rhodiola Revolution. Transform your health with the herbal breakthrough of the 21st century. Rodale, 2005. Kaptchuk, Ted J., Das große Buch der chinesischen Medizin, 2. Auflage, Frankfurt a. M.: Fischer, 2008.

A. Panossian, Adaptogens: tonic herbs for fatique and stress, Alt. Comp. Therapy, Band 9, 2003, S. 327-332

A. Panossian und andere, Adaptogens exert a stress protective effect, Planta Medica, Band 74, S. 1018, 2009.

A. Panossian & G. Wikman, Evidence-based efficacy of adaptogens in fatique, and molecular mechanisms related to their stress-protective activity, Curr. Clin. Pharmacology, 2009, Band 4, S. 198-219.

A. Panossian, G. Wikman & J. Sarris, Rosenroot (Rhodiola rosea): Traditional use, chemical composition and clinical efficiency, Phytomedicine, Band 17, 2010, S. 481-493.

Rainer, Adaptogene – Wundermittel gegen Stress? (Einen link dürfen wir nicht setzen). Guter Artikel.

Heinz Schilcher und andere, Kapitel 13: Phytopharmaka zur Steigerung der Abwehrkräfte und Leistung, Hans-Joachim Schneider, Die kaiserlich-chinesische Apotheke für ein langes Leben, München, Herbig, 2007.

J.P. Saleeby, Wonder Herbs. A guide to three adaptogens [Rhodiola, Eleuthero, Jiaogulan], X-Libris, 2006.

Wikipedia, Stress, http://de.wikipedia.org/wiki/Stress David Winston & Steven Maimes, Adaptogens for Strength, Stamina and Stress Relief, Rochester: Healing Arts Press, 2007.

Piotr Zimniak: Detoxification reactions: relevance

Stand: 4. Juli 2010 Das Folgende ist anzufügen. Haftungsausschluß: Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung der hier angebotenen Informationen entstehen, sind ausgeschlossen.



 

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