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Fragen und Antworten zu Agaricus

Stand: Mai 2015



Natur Agaricus

1. Was ist Agaricus

Der Agaricuspilz kommt aus dem brasilianischen Regenwald, die große Ausnahme unter den Vitalpilzen, die sonst aus Ostasien stammen. Seit der Entdeckung seiner Wirkungskraft hat er eine schnelle Anerkennung in Asien gefunden – und seither weltweit. Der Pilz bezieht seine Energie aus den reichhaltig verfügbaren Polysacchariden – der höchste Anteil von allen bekannten Produkten der Natur. Der Vitalpilz zeichnet sich dabei durch eine adaptogene Wirkkraft aus: Er stärkt einerseits das Immunsystem, vermag es aber auch zu bremsen.

Zur Herkunft von Agaricus

Bisher wurden 14 000 Pilzsorten ermittelt. Die tatsächliche Anzahl gilt aber als mehrfach größer. Circa 5 Prozent der Pilze wird eine gesundheitliche Wirkung zugeschrieben. Als Pilze mit nachweislich adaptogener Qualität galten bislang Cordyceps und Lingh Zhi (Reishi). Nunmehr scheinen es Drei zu sein. Agaricus ist die jüngste Entdeckung in der Familie der adaptogenen Vitalpilze. Eine besondere Eigenschaft sei aber schon benannt: Während die Heimat der bekanntesten Vitalpilze China und Nachbarländer sind, kommt Agaricus aus Brasilien, auch wenn er jetzt in verschiedenen Ländern angebaut wird – auch in China.

Agaricus wurde in Brasilien entdeckt. Forscher fragten sich – das war vor 35 Jahren -, warum Menschen in einer bestimmten Region (Sierra de Piedade) nahe Sao Paulo lange gesund bis in ein hohes Alter zu leben vermochten. Man findet heraus: sie verzehren Agaricus. Sie nannten ihn „Pilz des Gottes“. Eine ähnliche Geschichte wie bei manch anderen Adaptogenen. Auch hier entdeckten Forscher aus Japan in einem chinesischen Tal Menschen mit ungewöhnlich guter Gesundheit. Ein früher Name des Pilzes war daher Agaricus brasiliensis. 1945 entdeckte der Pilzforscher William A. Murrill Agaricus. Man gab dem Pilz daher den Namen Agaricus blazei Murrill. Der Name änderte sich noch einmal, nach dem man herausfand, dass der britische Forscher Charles Horton Peck den Pilz bereits 1893 entdeckte, und ihm den Namen Agaricus subrufescens gab (Kerrigan). Dies ist der korrekte botanische Name. Er wird außerhalb der Wissenschaft aber kaum verwendet. Der verbreitete Name: Agaricus blazei Murrill oder abgekürzt ABM. Wir verwenden Agaricus. In Brasilien gibt es eine Institution, die sich ausschließlich der Herkunft, Ausbreitung und der Medizin des Pilzes widmet. Fast alle Informationen dort (blazei.org) nur in portugiesischer Sprache verfügbar. Zur Ausbreitung des Pilzes über Brasilien hinaus siehe Blazei.org. Der unten genannte Text von Kerrington ist auf der Website von blazei.org zu finden.


Der Agaricus in der Sierra de Piedade in Brasilien, dort wo Agaricus ürsprünglich entdeckt wurde

Der Agaricus ist aus dem Urwald gelaufen. Der Pilz wird nun angebaut, weltweit. Unser Agaricus kommt aus China. Der Siegeszug des Pilzes beginnt in Japan. Ein Bauer japanischer Herkunft, der in der Piedade-Region von Brasilien lebte, schickte Exemplare des Pilzes nach Japan. Forschung und Kultivierung nehmen damit ihren Anfang. Die Entdeckung und weltweite Ausbreitung von Agaricus wird von Kerrigan beschreiben. Die japanische Rolle ist in Blazei.org dargestellt.

2. Kultivierung des Agaricus


Agaricus Werbung in Japan

Die moderne Wirkungsforschung geht auf Japan zurück. Und die Forschungserkenntnisse wurden in Japan rasch umgesetzt. Rund eine halbe Million Japaner nehmen den Pilz täglich ein, der auch in Tablettenform verfügbar ist. In Japan gelingt es auch, Agaricus zum ersten Mal zu kultivieren. Das ist nicht verwunderlich. Japan ist seit Jahrhunderten mit Reishi (Ganoderma lucidum) und anderen Adaptogenen vertraut. Seine Medizinkultur ist eine grundsätzlich andere als die westliche. Adaptogene gelten dort als tägliche Nahrungsmittel.

In Japan gibt es Angebote von Himematsutake, wie Agaricus dort genannt wird, en masse. Das Marketing ist zurückhaltend, nicht zu vergleichen mit den USA, wo jeder Anbieter behauptet, ein Superprodukt, einmalig und unschlagbar, im Angebot zu haben. Durchgängig hervorgehoben von den ersten bis zu jüngsten wissenschaftlichen Untersuchungen ist die Stärkung des Immunsystems (Lima u.a.). Warum ist das von Bedeutung? Mit einem schwachen Immunsystem kann unser Körper „Feinde“, die in ihn eindringen und schädigen, nicht fernhalten. Die Eindringliche richten dann großen Schaden im Körper an. Das Immunsystem schützt uns. Es baut einen Schutzwall um unsere Zellen. Es hält den Körper dadurch gesund. Feinde werden abgewehrt, seien es Bakterien, Viren und Wirkstoffe, die sonst über unsere Zellen herfallen würden. Der Körper wird dadurch in einer Balance oder im Gleichgewicht gehalten. Agaricus hilft somit, die Homoöstase unseres Körpers zu erhalten. Die Blutzirkulation leidet vor allem dann, wenn man zuviel gegessen hat, das Blut wird gestresst. Wer dauerhaft zu viel isst, setzt seinen Körper vielfältigen Gefährdungen aus. Er produziert Dauerstress. Die Organe des Körpers müssen unter ständigem Hochdruck arbeiten, um die durch dass Essen zugeführten Nährstoffe zu entsorgen.


„König von Agaricus“ steht auf der Packung eines japanischen Herstellers. Agaricus Made in Japan.

Wer sein Immunsystem stärken will: auch körperliche Bewegung und eine gesunde Ernährungsweise sind unverzichtbar.

3. Was sind die Inhaltsstoffe von Agaricus?

Die wichtigsten sind sog. Polysaccharide, Mehrfachzucker. Von allen Vitalpilzen verfügt Agaricus über den höchsten Anteil. Die hohe Wirkkraft wird dabei auf einen Typ von Polysacchariden zurückgeführt, den man Betaglukan nennt, der wiederum in mehreren Sorten im Pilz verfügbar ist. Dies ist die eigentliche Spezialität von Agaricus. In ihm steckt aber noch mehr: Aminosäuren, Biotin, und der Wirkstoff Ergosterin, eine Vorstufe des Vitamins D, dem sogenannten Sonnenvitamin, welches bei vielen von uns, mangels Zugang zu Sonnenlicht, oftmals nicht ausreichend im Körper verfügbar ist.

Bezüglich des Immunsystems zeichnet sich der Pilz durch eine ausgleichende Wirkung aus: arbeitet es zu schwach, wird es stimuliert, arbeitet es zu stark, wird es heruntergefahren. Als Ergebnis also ein harmonisch funktionierendes Immunsystem.

Die Spezialität von Agaricus ist der hohe Anteil von Polysacchariden einer bestimmten Art, den Beta-D-Glukanen, die zudem in verschiedenen Varianten verfügbar sind (Powell). Dies erlaubt dem Pilz eine Wirkung, die andere in dieser Intensität nicht aufweisen (Lima u.a.; Gonzaga u.a., Camelini u.a.). Das steigende Interesse an dem Pilz rührt vor allem aus der Beobachtung aus Brasilien, später in Japan, daß Menschen, die regelmäßig Agaricus essen, die Gesundheit ihrer Körperzellen erhalten. Der Pilz wird aus diesem Grund auch Agaricus brasiliensis genannt (so bei Powell).

Eine wesentliche Ursache eines schwachen Immunsystems ist chronischer Stress. Das ist nichts Neues. Unsere Vorfahren vor mehr als 10,000 Jahren, lebten im Durchschnitt gesünder als wir: sie aßen, was die Natur, damals noch vollständig intakt, ihnen zu bieten vermochte. Pilze und Heilpflanzen waren ihre tägliche Kost. Wer sich vegetarisch ernährt, muß noch mehr aufpassen, daß er seinem Körper Nahrungsergänzungsmittel zuführt. Adaptogene Pilze mit ihrer Vielzahl von Wirkstoffen, helfen dabei. Wir können viel von unseren Vorfahren lernen, auch wie man sich gesund ernährt.

4. Von Mengen und Produkten

Welche Mengen von Agaricus sind zu empfehlen?

Die Forschung arbeitet überwiegend mit Extrakten. Diese erlauben auch, eine höhere Konzentration bestimmter Inhaltsstoffe. Beim Einkauf sollte man sich klarmachen, daß es mindestens drei Arten von Pilzprodukten gibt: Solche aus dem Wurzelgeflecht (Mycel), aus dem Fruchtkörper (fruiting body) und aus den Sporen (den „Samen“) des Pilzes - und dies jeweils als Pulver oder Extrakt bzw. als Mischung von beiden.

Das Wurzelgeflecht ist nicht sichtbar aber unterirdisch sehr verzweigt. Was wir vom Pilz sehen gleicht einem Eisberg, dessen größter Teil unter dem Wasser liegt.

Teepower bietet seinen Kunden gegenwärtig einen Extrakt von Agaricus der in Kapseln verfügbar ist (100 Kapseln, 550 mg pro Kapsel). 30% Polysaccharide.


Welche Nebenwirkungen sind zu beachten, für wen ist Vorsicht angebracht?

Wer an Autoimmunkrankheiten leidet. Agaricus erhält die Funktionsweise des Immunsystems. Wer daher an Krankheiten des Autoimmunsystems leidet, an rheumatischer Arthritis etwa, sollte sich mit einem Arzt oder Heilpraktiker absprechen.

Auch gilt Vorsicht, wenn man gleichzeitig Medikamente einnimmt, welche das Immunsystem schwächen sollen.

Schwangere und stillende Frauen sollten Agaricus wie andere Adaptogene nicht zu sich nehmen. Wenn eine größere Operation ansteht, sollte die Einnahme abgesetzt (Vorsichtmotiv) und die Ärzte informiert werden. Auch als Krebspatient sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden.

5. Literaturverzeichnis:

Die Forschung intensiviert sich. Bisher sind 164 wissenschaftliche Artikel verfügbar. Wir können nur wenige an dieser Stelle aufführen. Leider auch keine deutschsprachigen Beiträge.

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Blazei.Org, Su classficacion como Agaricus blazei Murill, 2008).

Gonzaga, M.L.C. u.a., Isolation and characterization of polysaccharides from Agaricus blazei Murrill, Carbohyd. Polym., 2005, Band 60, S. 43-49.

Kerrigan, R.W., Agaricus subrufescens, a cultivated edible and medicinal mushroom, and its synonyms, Mycologia, 2005, Band 97(1), S. 12-24.

Lima, C.U. und andere, Does the Agaricus blazei Murill mushroom have properties that affect the immune system? An integrative review, J Med Food, 2011, Band 14(1-2), S. 2-8.

Powell, Martin, Medicinal mushrooms, Friston: Mycology Press, 2010.

Ramberg J.E, u.a., Immunomodulatory dietary polysaccharides: a systematic review of the literature, Nutr. J., 18. November 2010, Band 9(54).

Das Folgende ist anzufügen:

Agaricus ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es dient weder der Prävention und Diagnose, noch der Therapie von Krankheiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
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