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Agaricus

Fragen und Antworten zu Agaricus


Wir können hier nur allgemeine Hinweise auf die gesundheitsfördernden Eigenschaften ohne jeglichen Bezug auf eine Krankheit geben. Dies verlangt der Gesetzgeber. Sie müssen sich also selbst informieren.


Kurzportrait von Agaricus

Der Agaricuspilz kommt aus dem brasilianischen Regenwald, die große Ausnahme unter den Vitalpilzen, die sonst aus Ostasien stammen. Seit der Entdeckung seiner Wirkungskraft hat er eine schnelle Anerkennung in Asien gefunden – und seither weltweit. Agaricus ist das Tonikum mit der höchsten Immunkraft aller natürlichen Substanzen. Der Pilz bezieht seine Energie aus den reichhaltig verfügbaren Polysacchariden – der höchste Anteil von allen bekannten Produkten der Natur. Der Vitalpilz zeichnet sich dabei durch eine adaptogene Wirkkraft aus: Er stärkt einerseits das Immunsystem, vermag es aber auch zu bremsen. Er verfügt also über einen ausgleichenden, die körperliche Ausgewogenheit erhaltenden Einfluß. Weitere Eigenschaften sind wissenschaftlich nachgewiesen. In Japan wird Agaricus als ein „Pilz für Alles“ geschätzt.

Zur Herkunft von Agaricus

Bisher wurden 14 000 Pilzsorten ermittelt. Die tatsächliche Anzahl gilt aber als mehrfach größer. Circa 5 Prozent der Pilze wird eine gesundheitliche Wirkung zugeschrieben. Als Pilze mit nachweislich adaptogener Qualität galten bislang Cordyceps und Lingh Zhi (Reishi). Nunmehr scheinen es Drei zu sein.
Agaricus ist die jüngste Entdeckung in der Familie der adaptogenen Vitalpilze. Nach unserer Kenntniss sind es somit deren drei: Reishi, Cordyceps, Agaricus. Was die Neuentdeckung auszeichnet, werden wir gleich kennenlernen. Eine besondere Eigenschaft sei aber schon benannt: Während die Heimat der wirkkräftigsten Vitalpilze China und Nachbarländer sind, kommt Agaricus aus Brasilien, auch wenn er jetzt in verschiedenen Ländern angebaut wird – auch in China.



Agaricus brasiliensis, Agaricus blazei Murrill, Agaricus subrufescens

Agaricus wurde in Brasilien entdeckt. Forscher fragten sich – das war vor 35 Jahren -, warum Menschen in einer bestimmten Region (Sierra de Piedade) nahe Sao Paulo lange gesund bis in ein hohes Alter zu leben vermochten. Man findet heraus: sie verzehren Agaricus. Sie nannten ihn „Pilz des Gottes“. Eine ähnliche Geschichte wie bei Jioagulan (Gynostemma pentaphyllum). Auch hier entdeckten Forscher aus Japan in einem chinesischen Tal Menschen mit ungewöhnlich guter Gesundheit. Ein früher Name des Pilzes war daher Agaricus brasiliensis. 1945 entdeckte der Pilzforscher William A. Murrill Agaricus. Man gab dem Pilz daher den Namen Agaricus blazei Murrill. Der Name änderte sich nocheinmal, nach dem man herausfand, dass der britische Forscher Charles Horton Peck den Pilz bereits 1893 entdeckte, und ihm den Namen Agaricus subrufescens gab (Kerrigan). Dies ist der korrekte botanische Name. Er wird außerhalb der Wissenschaft aber kaum verwendet. Der verbreitete Name: Agaricus blazei Murrill oder abgekürzt ABM. Wir verwenden Agaricus. In Brasilien gibt es eine Institution, die sich ausschließlich der Herkunft, Ausbreitung und der Medizin des Pilzes widmet. Fast alle Informationen dort (blazei.org) nur in portugiesischer Sprache verfügbar. Zur Ausbreitung des Pilzes über Brasilien hinaus siehe Blazei.org. Der unten genannte Text von Kerrington ist auf der Website von blazei.org zu finden.



Der Agaricus auf diesem Bild wächst in der Sierra de Piedade in Brasilien, dort wo Agaricus entdeckt wurde.

Der Agaricus aus dem Urwald ist gelaufen. Der Pilz wird nun angebaut, weltweit. Unser Agaricus kommt aus den USA. Der Siegeszug des Pilzes beginnt in Japan. Ein Bauer japanischer Herkunft, der in der Piedade-Region von Brasilien lebte, schickte Exemplare des Pilzes nach Japan. Forschung und Kultivierung nehmen damit ihren Anfang. Die Entdeckung und weltweite Ausbreitung von Agaricus wird von Kerrigan beschreiben. Die japanische Rolle ist in Blazei.org dargestellt.

Die Wirkstoffe von Agaricus

Die wichtigsten sind sog. Polysaccharide, Mehrfachzucker. Von allen Vitalpilzen verfügt Agaricus über den höchsten Anteil. Die hohe Wirkkraft wird dabei auf einen Typ von Polysacchariden zurückgeführt, den man Betaglukan nennt, der wiederum in mehreren Sorten im Pilz verfügbar ist. Dies ist die eigentliche Spezialität von Agaricus. In ihm steckt aber noch mehr: Mineralien (Eisen, Magnesium, Kupfer, Zink), Vitamine (B1, B2, B6, Niacin, Folsäure), Aminosäuren, Biotin, und der Wirkstoff Ergosterin, eine Vorstufe des Vitamins D, dem sogenannten Sonnenvitamin, welches bei vielen von uns, mangels Zugang zu Sonnenlicht, nicht ausreichend im Körper verfügbar ist.


Die adaptogenen Eigenschaften von Agaricus

Diese Fülle von Wirkstoffen erzeugt die adaptogene Eigenschaften von Agaricus. Wer Agaricus zu sich nimmt, führt seinem Körper ein großes Bündel von Wirkstoffen zu. Und deren Zusammenwirken ist für die Wirkung verantwortlich. Der Vitalpilz Agaricus sagt den Zellen des Körpers und seinen Organen: Verhaltet euch so, wie es die Natur von euch verlangt. Macht den Organen und dem Gewebe keinen Ärger. Ich helfe euch dabei. Deswegen nennt man mich ein Adaptogen. Das Gleichgewicht bzw. die Homöostase bleiben erhalten, Stress wird kompensiert. Der „Trick“ der Adaptogene ist ihre nicht-spezifische Wirkung: Natürlich verfügen sie auch über spezifischer Wirkungen, aber eben auch über mehr. Sie sind all-rounder. „Zehnkämpfer“ der Natur. Sie beschäftigen sich mit dem gesamten Körper, nicht zuletzt dem gesunden. Das gilt auch für Agaricus. Powell beschreibt die große Zahl von Einsatzbereichen mit wissenschaftlichen Nachweisen. Wer im Web sucht, findet noch mehr. Auch bezüglich des Immunsystems zeichnet sich der Pilz durch eine ausgleichende Wirkung aus: arbeitet es zu schwach, wird es stimuliert, arbeitet es zu stark, wird es heruntergefahren. Als Ergebnis also ein harmonisch funktionierendes Immunsystem.


Die Spezialität von Agaricus ist der hohe Anteil von Polysacchariden einer bestimmten Art, den Beta-D-Glukanen, die zudem in verschiedenen Varianten verfügbar sind (Powell). Dies erlaubt dem Pilz eine Wirkung, die andere in dieser Intensität nicht aufweisen (Lima u.a.; Gonzaga u.a., Camelini u.a.). Das steigende Interesse an dem Pilz rührt vor allem aus der Beobachtung aus Brasilien, später in Japan, daß Menschen, die regelmäßig Agaricus essen, die Gesundheit ihrer Körperzellen erhalten. Der Pilz wird aus diesem Grund auch Agaricus brasiliensis genannt (so bei Powell).

Agaricus und Stress

Eine wesentliche Ursache eines schwachen Immunsystems ist chronischer Stress. Bevor er körperlich zuschlägt, können wir versuchen, Zellen und die Organe des Körpers durch ein Naturprodukt wie Agaricus intakt zu halten. Das ist nichts Neues. Unsere Vorfahren vor mehr als 10,000 Jahren, lebten im Durchschnitt gesünder als wir: sie aßen, was die Natur, damals noch vollständig intakt, ihnen zu bieten vermochte. Pilze und Heilpflanzen waren ihre tägliche Kost. Wer sich vegetarisch ernährt, muß noch mehr aufpassen, daß er seinem Körper Nahrungsergänzungsmittel zuführt. Adaptogene Pilze mit ihrer Vielzahl von Wirkstoffen, helfen dabei. Wir können viel von unseren Vorfahren lernen, auch wie man sich gesund ernährt.



Ein Agaricus aus Japan



Die Wirkungen von Agaricus blazei Murrill

Die moderne Wirkungsforschung geht auf Japan zurück. Und die Forschungserkenntnisse wurden in Japan rasch umgesetzt. Rund eine halbe Million Japaner nehmen den Pilz ein, der auch in Tablettenform verfügbar ist. In Japan gelingt es auch, Agaricus zum ersten Mal zu kultivieren. Das ist nicht verwunderlich. Japan ist seit Jahrhunderten mit Reishi (Ganoderma lucidum) und anderen Adaptogenen vertraut. Seine Medizinkultur ist eine grundsätzlich andere als die westliche. Adaptogene gelten dort als tägliche Nahrungsmittel.

„König von Agaricus“ steht auf der Packung eines japanischen Herstellers.


Agaricus Made in Japan


In Japan gibt es Angebote von Himematsutake, wie Agaricus dort genannt wird, en masse. Das Marketing ist zurückhaltend, nicht zu vergleichen mit den USA oder D, wo jeder Anbieter behauptet, ein Superprodukt, einmalig und unschlagbar, im Angebot zu haben.
Die Liste der Wirkungen ist groß. Über das meiste können wir hier nicht schreiben. Durchgängig hervorgehoben von den ersten bis zu jüngsten wissenschafltichen Untersuchungen ist die Stärkung des Immunsystems (Lima u.a.). Warum ist das von Bedeutung? Mit einem schwachen Immunsystem kann unser Körper „Feinde“, die in ihn eindringen und schädigen, nicht fernhalten. Die Eindringliche richten dann großen Schaden im Körper an. Das Immunsystem schützt uns. Es baut einen Schutzwall um unsere Zellen. Es hält den Körper dadurch gesund. Feinde werden abgewehrt, seien es Bakterien, Viren und Wirkstoffe, die sonst über unsere Zellen herfallen würden. Der Körper wird dadurch in einer Balance oder im Gleichgewicht gehalten. Agaricus hilft somit, die Homoöstase unseres Körpers zu erhalten. Des weiteren erhält oder stärkt Agaricus die Funktionsweise der Leber. Die Blutbildung wird angeregt. Den Auswirkungen von Stress auf den Körper wird entgegengewirkt. Die Blutzirkulation leidet vor allem dann, wenn man zuviel gegessen hat, das Blut wird gestresst. Wer dauerhaft zu viel isst, setzt seinen Körper vielfältigen Gefährdungen aus. Er produziert Dauerstress. Die Organe des Körpers müssen unter ständigem Hochdruck arbeiten, um die durch dass Essen zugeführten Nährstoffe zu entsorgen.
Wer sein Immunsystem stärken will: auch körperliche Bewegung und eine gesunde Ernährungsweise sind unverzichtbar.


Besteht bei Agaricus die Gefahr von Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Bisherige klinische Versuche konnten solche nicht nachweisen. Obwohl Agaricus ein Nahrungsergänzungsmittel ist und kein Medikament, hilft es die Wirksamkeit von Arzneien zu steigern, insbesondere Nebenwirkungen einzuschränken. Die Homöostase wirkt somit umfassend. Forscher der Harvard-Universität konnten diese Wirkungen bestätigen.


Welches Agaricus-Produkt gibt es bei Teepower?

Die Forschung zu Agaricus hat sich seit der Entdeckung des Pilzes beträchtlich ausgeweitet. Siehe insbesondere Martin Powell für eine kompakte Darstellung. Nach unserem Studium der Literatur gehen wir im Augenblick davon aus: Die Wirkstoffvielfalt des Pilzes ist für die wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen auf den menschlichen Körper verantwortlich. Zwar werden immer wieder die Mehrfackzucker (Polysaccharide), insbesondere die Betaglukane in den Mittelpunkt gerückt. Wir halten es jedoch gegenwäritig noch für wertvoller, ein Produkt zu haben, welches sämtliche Wirkstoffe enthält, also ein Pulver ist, und kein Extrakt des Pulvers. Die Forschung hat gezeigt, daß die sogenannten Mycel (Mycelium), das Wurzelgeflecht des Pilzes Agaricus, die höchste Konzentration von aktiven biologisch verfügbaren Wirkstoffen enthält. Das Pulver aus dem Pilz versorgt uns daher mit einem vollständigen Gehalt von Wirkstoffen für die Bedürfnisse unseres Körpers.

Das Wurzelgeflecht ist nicht sichtbar aber unterirdisch sehr verzweigt. Was wir vom Pilz sehen gleicht einem Eisberg, dessen größter Teil unter dem Wasser liegt.

Wir bieten daher Agaricus Pulver in Kapselform an, pro Kapsel 600 mg, in einer Packung sind 120 Kapseln.

Andererseits arbeitet die Forschung überwiegend mit Extrakten. Diese erlauben auch, eine höhere Konzentration bestimmter Wirkstoffe. Teepower wird also in Zukunft auch Extrakte anbieten, um den unterschiedlichen Bedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen.
Beim Einkauf sollte man sich klarmachen, daß es mindestens sechs Arten von Pilzprodukten gibt: Solche aus dem Wurzelgeflecht (Mycel), aus dem Fruchtkörper (fruiting body) und aus den Sporen (den „Samen“) des Pilzes - und dies jeweils als Pulver oder Extrakt bzw. als Mischung von beiden.

Wer kann Agaricus einnehmen?

Jedermann. In jedem Alter, von Kleinkindern absehen. Je älter jemand ist, desto bedeutsamer wir Agaricus, da mit dem Alter die energetische Wirkkraft des Immunsystems sinkt.


Wer sollte vorsichtig sein mit Agaricus?

Wer an Autoimmunkrankheiten leidet. Agaricus erhält die Funktionsweise des Immunsystems. Wer daher an Krankheiten des Autoimmunsystems leidet, an rheumatischer Arthritis etwa, sollte sich mit einem Arzt oder Heilpraktiker absprechen. Die oben genannte Wirkung bei Überaktivität des Immunsystems hilft, aber sicher ist sicher.

Literatur

Die Forschung intensiviert sich. Bisher sind 164 wissenschafltiche Artikel verfügbar. Wir können nur wenige an dieser Stelle aufführen. Leider auch keine deutschsprachigen Beiträge. Wir müssen den Leser daher bitten, sich selbst Informationen zu beschaffen. Er sollte daher auch andere Websites studieren. Er bekommt dort manchmal auch Informationen, welche wir aus rechtlichen Gründen nicht geben dürfen.

Blazei.Org, Su classficacion como Agaricus blazei Murill, 2008).
Camelini, C.M. , Structural characterization of beta-glucans of Agaricus brasiliensis in different stages of fruiting body maturity and their use in nutraceutical products, Biotechnol Lett, 2005, Band 27 (17), S. 1295-9.
Gonzaga, M.L.C. u.a., Isolation and characterization of polysaccharides from Agaricus blazei Murrill, Carbohyd. Polym., 2005, Band 60, S. 43-49.
Kerrigan, R.W., Agaricus subrufescens, a cultivated edible and medicinal mushroom, and its synonyms, Mycologia, 2005, Band 97(1), S. 12-24.
Lima, C.U. und andere, Does the Agaricus blazei Murill mushroom have properties that affect the immune system? An integrative review, J Med Food, 2011, Band 14(1-2), S. 2-8.
Powell, Martin, Medicinal mushrooms, Friston: Mycology Press, 2010.
Ramberg J.E, u.a., Immunomodulatory dietary polysaccharides: a systematic review of the literature, Nutr. J., 18. November 2010, Band 9(54).

Hinweise und Haftungsausschluß:

Alle Angaben ohne Gewähr. Jegliche Verwendung über den privaten Gebrauch hinaus bitte nur mit Genehmigung von Teepower. Dies schließt die Abbildungen ein. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung des angebotenen Wissensstoffes entstehen, sind ausgeschlossen. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier zur Verfügung gestellten Informationen. Agaricus ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es dient weder der Prävention und Diagnose, noch der Therapie von Krankheiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.


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