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Tulsi (Holy Basil)



Fragen und Anworten zu Tulsi (Holy Basil)


Stand: April 2015







Der Kranich gilt in Ostasien als Symbol gesunder Langlebigkeit


1. Was ist Tulsi?

Holy Basil oder Tulsi (botanisch: Ocimum tenuiflorum) ist eine indische Heilpflanze mit einer langen, mehrere Tausend Jahre alten Tradition im indischen Ayurveda („Lebensweisheit“) – vergleichbar mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (siehe Abschnitt 2). Tulsi heißt aufgrund seiner vielfältigen Anwendungsgebiete in Indien „die Unvergleichbare“, „Königin der Heilpflanzen“ und „Elexir des Lebens“. Wegen seiner reichhaltigen Wirkungen auf Körper und Geist gilt Tulsi als „heilig“ und wird in Tempeln verehrt. Die Hindus glauben, Tulsi sein eine Manifestation eines Gottes im Hinduismus der Göttin Lakshmi, der Göttin von Wohlstand, Weisheit und Licht. Holy Basil wird als „Muttermedizin der Natur“ und „Königin der Heilpflanzen“ verstanden. In Tulsi verkörpert sich laut Mythos „Mutter Natur“.




Tulsi, Holy Basil, Pflanze


Von den hunderten indischer Heilkräuter haben es fünf in die Klasse der Adaptogene geschafft: Ashwagandha, Curcumin (Extrakt von Kurkuma), Shatavari, Tulsi (Holy Basil) und Shilahit/Shilajit. Für die Inder ist Tulsi so hoch geschätzt, daß es Tulsi auch auf Briefmarken gibt.


2. Was sind die Inhaltsstoffe von Tulsi?

Als Hauptinhaltsstoffe gelten Tripertine, insbesondere Ursolsäure. Triterpene gehören zur Gruppe der Lipide. Andere Adaptogene mit tripernoiden Saponinen sind amerikanischer und asiatischer Ginseng, Astragalus, Eleuthero, Jiaogulan und Reishi (Maimes & Winston, S. 27). Weitere Inhaltsstoffe sind die Moleküle Urgenol, Bioflavonide Apigenin und Lutein, die Ocimoside A und B, das Rosmarinik Acid. Die Wirkung wird jedoch wesentlich mitbestimmt durch das synergetische Zusammenwirken der aufgezählten und weiterer Inhaltsstoffe (Baliga u.a.).

Die Forschung hat Dutzende der seit Jahrhunderten bekannten Wirkungen von Holy Basil bestätigen können. In seiner Untersuchung von Tulsi belegt Yance (2013) 14 Anwendungsfelder, wobei die jüngste Forschung noch weitere belegt. Die bisher ausführlichste Darstellung zu Tulsi wurde von Cohen im Jahr 2014 vorgestellt. Er nennt 41 Anwendungsfelder, mehrere davon, die seit „Tausenden von Jahren“ bekannt sind (Shimizu, 2013). Anzumerken ist jedoch das bei über der Hälfte der genannten Anwendungsfelder die Grundlage sehr dünn ist.


Die derzeit best Untersuchten Anwendungsfelder sind:


  • Anti- Oxidant

  • Hilft bei der Erhaltung geistiger und körperlicher Gesundheit

  • Schützt Lungenzellen und hilft bei Atemwegserkrankungen

  • Unterstützt die Herzfunktion und wirkt gegen Stress


3. Von Mengen und Produkten



Welche Mengen von Tulsi sind zu empfehlen?


Die Zugabe der Pflanzenstoffe des Tulsi in die tägliche Nahrung wird von uns empfohlen. Inder tun dies schon lange. Auch gut in Tee einzumischen. 450 Milligramm bis 2 Gramm Extrakt pro Tag. Wie immer gilt: mit geringen Mengen anfangen Unsere Verzehrungsempfehlung bezieht sich immer auf unser Extrakt Verhältnis.


Unsere Verzehrungsempfehlung beträgt 550 Milligramm am Tag.




Tulsi, Holy Basil, Blüte


Welche Tulsi-Produke bietet Adaptogenics seinen Kunden?


Tulsi von Adaptogenics ist ein Extrakt. Man kann ihn in Kapselform einnehmen. Der Inhalt läßt sich auch für einen Tee verwenden. Tulsitee wird als „flüssiges Yoga“ beschrieben.



  • Wir bieten derzeit einen Extrakt an

  • Hauptwirkstoffe standardisierter 10:1 Extrakt, Mindestgehalt 1% Ursolsäure (ursolic acid) und 5% Tanine.

  • Das Tulsi von Adaptogenics kommt aus Nordindien, den Ausläufern des Himalaya.


Aufgrund der besonderen Eigenschaften von Adaptogenen werden bei der Vermarktung von Pflanzenprodukten zunehmend Pflanzen und Pilze mit Adaptogenen Eigenschaften ausgestattet, die nach den Kriterien der Wissenschaft keine solchen besitzen.


Welche Nebenwirkungen sind zu beachten, für wen ist Vorsicht angebracht?


Tulsi läßt sich auch auf lange Sicht einnehmen, wenn man bei den empfohlenen Mengen bleibt. Da Tulsi wie andere Adaptogene möglicherweise das Immunsystem stimuliert, sollte man es nicht nehmen, wenn man gleichzeitig Medikamente einnimmt, welche das Immunsystem schwächen sollen.

Schwangere und stillende Frauen sollten Tulsi wie andere Adaptogene nicht zu sich nehmen. Wenn eine größere Operation ansteht, sollte die Einnahme abgesetzt (Vorsichtmotiv) und die Ärzte informiert werden. Auch als Krebspatient sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden.


4. Tulsi als Teil von Ayurveda

Ayurveda unterscheidet sich in vieler Hinsicht von westlichen Vorstellungen der Gesundheit, weist andererseits viele Gemeinsamkeiten mit der traditionellen Lehre in China und Japan (dort Kampo genannt) auf. Ayurveda zielt nicht auf Krankheiten. Die Funktionstüchtigkeit des Körpers gilt es zu erhalten. Das Ziel des Ayurveda ist es, die volle Lebensspanne in einem möglichst guten Gesundheitszustand genießen zu können.


Ayurveda stammt aus der Zeit der Indus-Kultur (ca. 3000 vor Christus) und wurde über Generationen der mündlichen Überlieferung weitergegeben. Ayurveda war bereits zum Zeitpunkt von Buddha (6. Jahrhundert vor Christus) in voller Praxis. Ayurveda zielt auf den gesamten Organismus. Es wundert daher nicht, daß die indischen Adaptogene, Tulsi bezüglich der Vielfalt der Einsatzgebiete an führender Stelle, Heilkräuter Heilkräuter werden dort routinemäßig gegessen. Sie sind Teil der täglichen Lebensweise und gelten als „konzentrierte Nahrung“ (Chopra, Ayurveda, S. 221).




Tulsi Blatt


Im Ayurveda wird die pflanzliche Zubereitung als "Rasayana" bezeichnet. Zitieren wir aus einem 2000 Jahre alten Text.


„Durch Rasayana erlangt man ein langes Leben (dirgha ayuh), Erinnerungsvermögen (smriti), geistige Klarheit (medha), Jugendlichkeit (taruna), Vollendung in der Sprache (vaksiddhi), Lebensenergie (vayas), Fülle im Hinblick auf Glanz, Farbe und Ton (prabha-varna-svara-audarya), optimale Kraft des Körpers und der Sinnesorgane (deha-indriya- bala-para), Vollendung der Sprache (vak-siddhi), Bescheidenheit (pranati) und Anziehungskraft (kanti).“ (Caraka Cikitsa 1.1.8).


„Unter Rasayana ist das zu verstehen, was die Störungsfaktoren des Alters vernichtet (jara-vyadhi-nashana)“ (Sharngadhara Samhita 1.4.13).


5. Literaturverzeichnis:


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Shaw, D. 2006): Tulsi – the goddess of health, California College of Ayurveda.


Renter, Elizabeth, The wonders of Basil, Natural Society, 7. März 2013.


Das Folgende ist anzufügen:

Tulsi ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es dient weder der Prävention und Diagnose, noch der Therapie von Krankheiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Alle Angaben ohne Gewähr. Jegliche Verwendung über den privaten Gebrauch hinaus bitte nur mit Genehmigung von Adaptogenics. Dies schließt die Abbildungen ein. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung des angebotenen Wissensstoffes entstehen, sind ausgeschlossen. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier zur Verfügung gestellten Informationen. Copyright Adaptogenics.


 





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