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Fragen und Antworten zu Rhodiola rosea

Stand: April 2015





Der Kranich gilt in Ostasien als Symbol gesunder Langlebigkeit

1. Was ist Rhodiola?

Die Pflanze Rhodiola rosea, deutsch „Rosenwurz“, wissenschaftlich Rhodiola rosea, hat eine lange Tradition in Sibirien, Tibet, China und Skandinavien. So sollen bereits die Wikinger Rhodiola verwendet haben. Die chinesischen Kaiser, ständig auf der Suche nach dem Geheimnis eines langen Lebens und von Unsterblichkeit, sandten Expeditionen nach Sibirien und der Mongolei, um Rhodiola zu sammeln. Verwendung findet primär die Wurzel des Rosenwurz.
Rhodiola war die Heilpflanze, an welcher die russischen Forscher Mitte des vorigen Jahrhunderts die Eigenschaften von Adaptogenen entdeckten und wissenschaftlich begründeten. Daraufhin wurde in der ehemaligen Sowjetunion die Rhodiola (neben anderen wie Eleuthero und Ginseng) Menschen mit hoher körperlicher, psychischer und seelischer Belastung, seit einiger Zeit auch Stress genannt, verabreicht. Der Name Rhodiola rosea wurde von dem Botaniker Linnaeus in seinem Buch Materia Medica (1749) gegeben.
Rhodiola rosea wird seit rund 3000 Jahren in den kalten Ländern der nördlichen Halbkugel eingesetzt. Wissenschaft verwendet überwiegend den Extrakt der Wurzeln.


 Rhodiola rosea - Blüten

2. Was sind die Inhaltsstoffe von Rhodiola?

Wie alle Adaptogene zeichnet sich Rhodiola durch eine Vielfalt von Komponenten aus. Diese Vielfalt ist für die Wirkungsharmonie und die geringen Nebenwirkungen verantwortlich, die wir bei adaptogenen Heilpflanzen finden. Als Hauptkomponenten von Rhodiola gelten Rosavine (Rosavin, Rosin und Rosarin) und Salidroside (Antoshechkin, S. 29-30; Saleeby, S. 30). Die Wirkung der Heilpflanze hängt daher entscheidend von dem prozentualen Anteil dieser Wirkstoffe im jeweiligen Rhodiolaprodukt ab. Bei vielen Angeboten ist nicht klar, wie viel wirklich drinsteckt an Rosavinen und Salidrosiden.


 Rhodiola rosea - Blüten

Rhodiola wird seit Jahrhunderten von Menschen in kalten Klimazonen verwendet. Wir geben im folgenden Hinweise aus der jüngeren wissenschaftlichen Literatur. Die neuere Forschung bestätigt weitgehend die Jahrhunderte zurückreichenden Erfahrungen. Was nicht überraschend ist, und den Erfahrungen mit anderen sogenannten Adaptogtenen entspricht. Warum sollten Menschen für viele viele Jahre Gesundheit, Zeit und Geld opfern, um ein Produkt der Natur zu suchen, anzubauen, zu verarbeiten, welches wenig oder nichts bringt oder sogar Schäden bewirkt? Die Erfahrung der Menschen selbst außerhalb der Labore ist unersetzlich.

3. Auszug aus der Wissenschaft

Wir beobachten ständig neue wissenschaftliche Veröffentlichungen zu den von Adaptogenics angebotenen Produkten. Das gilt auch für Rhodiola rosea. Allgemein gilt: Rhodiola ist gut untersucht. Auch die traditionelle chinesische Medizin und der reiche Erfahrungsschatz aus Russland und nordeuropäischen Ländern bieten eine fundierte Grundlage. Gute Zusammenfassungen finden sich bei Antoshechkin, Brown, Prof. Schilcher und andere, Saleeby, Winston & Maimes sowie eine Auswertung früherer Untersuchungen durch Hung u.a. Die Anzahl der Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften ist beachtlich. Bislang sind mindestens 550 Artikel (Stand Juli 2014) in Fachzeitschriften allein in englischer Sprache verfügbar. Auf einige der jüngsten Untersuchungen gehen wir kurz sein.
Tan und Kollegen (2009) zeigen, wie der Inhaltsstoff der Salidroside wirkt.
Perfumi & Mattioli (2007) gehen der Frage nach, ob Rhodiola seinem Ruf, eine der aktivsten adaptogenen Pflanzen zu sein, gerecht wird.
Diesen Punkt zusammenfassend: die jüngere Forschung, nach Kriterien arbeitend, welche die moderne Medizin ihren Untersuchungen zugrundelegt, bestätigt die „uralten“ Vermutungen über Rhodiola:

  • Rhodiola unterstüzt die geistige Leistungsfähigkeit
  • Rhodiola dient als Anti-Oxidant
  • Rhodiola untertüzt das Herz Kreislaufsystem
  • Rhodiola stimuliert das Nervensystem
  • Rhodiola fördert die körperliche Ausdauer

4. Von Mengen und Produkten

Besteht bei Rhodiola Rosea die Gefahr von Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Bislang wurden keine beobachtet. Der deutsche Pharmokologe Volker Schulz berichtet über jüngere Studien: „Ernsthafte Nebenwirkungen wurden nicht berichtet“. Rhodiola folgt damit im übrigen den Erfahrungen mit anderen Adaptogenen. Rhodiola ist kein Stimulant und macht nicht abhängig. Die Wissenschaft sagt seit den frühen russischen Untersuchungen bis heute: Als Adaptogen darf sich nur eine Pflanze oder ein Pilz bezeichnen lassen, die unter normalen Bedingungen der Anwendung keine Nebenwirkungen hervorbringt. Rhodiola war die erste adaptogene Heilpflanze, bei der diese Eigenschaft zum ersten Mal wissenschaftlich nachgewiesen wurde. In einer jüngeren Veröffentlichung werten Hung u.a. die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen aus. Zu den Nebenwirkungen schreiben sie: „Die gegenwärtigen Daten lassen den Schluß zu, daß R. rosea sicher ist. Keine größeren Risiken wurden mit R. rosea in Zusammenhang gebracht“ (Hung u.a., S. 242).

Welche Rhodiola-Produke bietet Adaptogenics seinen Kunden?

Adaptogenics bietet seinen Kunden gegenwärtig einen Extrakt von Rhodiola der in Kapseln verfügbar ist (100 Kapseln, 300 mg pro Kapsel). 5% Rosavine und 1,5% Salidroside.

Verzehrempfehlung: Erwachsene täglich morgens oder mittags (mit der Mahlzeit) eine Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.

5. Literaturverzeichnis: Rhodiola ist wissenschaftlich gut untersucht, ausgehend von russischen Studien, zunehmend jedoch chinesische Untersuchungen. Gegenwärtig sind allein in englischer Sprache 550 Artikel (August 2014) veröffentlicht.

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Antoshechkin, Anatoly G: Adaptogens and health care. Bloomington, Author House.

Biermann, Daniela, Auf Wirkstoffsuche in Chinas Kräuterkammern, Pharmazeutische Zeitung, Ausgabe 32/2008.

Brown, Richard P. Patricia L Gerbag & Barbara Graham , The Rhodiola Revolution: Transform your health with the herbal breakthrough of the 21st century, 2005.

Chao Sun u.a., Salidroside inhibits migration and invasion of human fibrosarcosama HT1080 cells, Phytomedicine, Band 19, 2012, 355-363.

Desné, Julie, La Chine défend ses athletes (China verteidigt seine Sportler), Le Figaro, 1. August 2012, S. 11.

Graedon, Joe & Graedon, Teresa, The people’s pharmacy guide to home and herbal remedies, New York: St. Martin’s Press, 1999.

Hung, Shao Kang, Perry, Rachel und Ernst, Edzard (2011): The effectiveness and efficacy of Rhodiola rosea L.: a systematic review of randomized clinical trials, Phytomedicine, Band 18, 2011, 235-244.

Iovero, N., Dalton E.D. u.a., Second-tier natural antidepressants: review and critique, J. Affect Disord, 24. Juni 2010.

Kaptchuk, Ted J., Das große Buch der chinesischen Medizin, 2. Auflage, Fischer, 2008.

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Schilcher, Heinz, Kammerer, Susanne & Wegener, Tankred unter Mitarbeit von Daniela Volkmann, Leitfaden Phytotherapie, Kapitel 2, Pflanzenprofile, Rosenwurz, 2006.

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Tajes M, Gutierrez-Cuesta J, Ortuño-Sahagun D, Camins A, Pallàs M., Anti-aging properties of melatonin in an in vitro murine senescence model: involvement of the sirtuin 1 pathway,J Pineal Res. Juli 2009.

Tan CB, Gao M, Xu WR, Yang XY, Zhu XM, Du GH, Protective Effects of Salidroside on Endothelial Cell Apoptosis Induced by Cobalt Chloride,  Biol Pharm Bull. 2009; 32(8), S. 1359-1363.

Weil, Andrew, Gesund älter werden, 2006.

Xing, S. u.a. Salidroside stimulates mitochondrial biogenesis and protects against H₂O₂-induced endothelial dysfunction, Oxid Med Cell Longev. 2014: 904834.

Das Folgende ist anzufügen:

Rhodiola ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es dient weder der Prävention und Diagnose, noch der Therapie von Krankheiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Alle Angaben ohne Gewähr. Jegliche Verwendung über den privaten Gebrauch hinaus bitte nur mit Genehmigung von Adaptogenics. Dies schließt die Abbildungen ein. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung des angebotenen Wissensstoffes entstehen, sind ausgeschlossen. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier zur Verfügung gestellten Informationen. Copyright Adaptogenics.

 

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