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Fragen und Antworten zu Cordyceps


Stand: Mai 2015







Natur Cordyceps


1. Was ist Cordyceps


Cordyceps (ehemals: Cordyceps sinensis) ist Mitglied einer kleinen Gruppe von Vitalpilzen mit adaptogenen Eigenschaften. Nur noch Reishi (Ling Zhi) und Agaricus darf sich dieser Anerkennung erfreuen (Winston & Maimes). Seit dem Jahr 2011 gibt es einen neuen botanischen Namen: Ophiocordyceps sinensis, abgekürzt O. sinensis.


Cordyceps ist ein Pilz, also ein Lebewesen zwischen Pflanze und Tier. Traditionell wurde Cordyceps in China „Winterwurm Sommergras“ genannt, was den Pilz zutreffend beschreibt. Wir verdanken Daniel Winkler eine ausgezeichnete Darstellung von Cordyceps, insbesondere über seine Bedeutung für die tibetanische Gesundheitskultur und Wirtschaft. Der deutsche Name ist Raupenpilz (Raupenkeulenpilz). Warum Raupenpilz? Andere Pilze wachsen auf Holz oder dem Substrat einer Pflanze. Bei Cordyceps ist es anders. Er befällt eine bestimmte Raupenart unter der Erde, tötet diese, und das tote Tier dient dann dann dem Pilz als Nahrung. Im Frühjahr wächst ein brauner, 5 bis 15 cm langer Pilzfruchtkörper aus dem Boden. Er sieht aus wie eine langgestreckte Keule. Diese Entstehung schreckt viele Menschen – was gut zu verstehen ist – von Cordyceps ab. Insbesondere vegetarisch sich ernährende Menschen machen einen Bogen um den Pilz. Die heute zunehmend praktizierte Aufzucht (siehe unten) hat diese Probleme umgangen, die Raupen, Tiere allgemein, spielen keine Rolle mehr.


In Tibet ist oder besser war der Pilz eine der größten Einkommensquellen für die ländliche Bevölkerung. Aus dem Pilzeinkommen finanzieren viele Tibeter ihren Lebensunterhalt. Was die chinesische Entwicklungspolitik nicht leistete, schafft die Pilzwirtschaft. Aber die Überausbeutung der Pilze ist leider massiv und hat die Preise in exorbitante Höhen getrieben. Für ein Kilo Cordyceps zahlen Chinesen zwischen 20,000 und 40,000 Dollar (Lo u.a., 2013). Warum? Cordyceps wird in China seit 700 Jahren in der traditionellen chinesischen Heilkunde genutzt. Es ist bis heute außergewöhnlich populär. Seine zunehmende Verbreitung in der Bevölkerung, vorher durch den hohen Preis nicht möglich, verdankt es neuen Anbau- bzw. Herstellungsverfahren. In Tibet ist der Pilz weitgehend ausgerottet. In China gibt es Cordyceps überall zu kaufen: als Getränk, Kapseln, in liquider Form. In China und den Nachbarländern gilt Cordycesp als „weiches Gold“.


2. Wie wird Cordyceps angebaut?


Werfen wir einen Blick auf die Abbildung. Affen im Himalaya-Gebirge. Was machen sie hier? Was suchen sie?




Die Kultivierung von Cordyceps können wir in drei Phasen einteilen:



  • (1) reine Natur, Cordyceps wird in einer natürlich verbliebenen Umwelt gesammelt; also nicht angebaut

  • (2) Cordyceps wird in einer der natürlichen Umwelt vergleichbaren Weise kultiviert

  • (3) Cordyceps wird, in einer eigens dafür präparierten, vom Menschen erstellten Umwelt gezüchtet ( dieser Vorgang erfordert keinen Raupe mehr); alle drei Methoden können vergleichbare Qualität liefern


Produzenten von (3) behaupten sogar, die Qualität ihrer Produkte sei (1) und (2) überlegen. Cordyceps (1) ist unbezahlbar; Cordyceps (2) findet sich in einigen Angeboten; Cordyceps (3) gewinnt an Bedeutung und verdrängt auch aus hygienischen und ethisch-vegetarischen Gründen die Produktionsverfahren von (1) und (2). Der heute fast ausschließlich angebotene Cordyceps ist ein Produkt auch der Wissenschaft. Er braucht kein Insekt (Raupe) mehr zu seiner Entwicklung, er ist also absolut vegetarisch-freundlich.


Als Verbraucher ist zu beachten: Meistens sagt der Anbieter, sein Cordyceps sei der beste; wir sind hier offen, prüfen die Qualität. Zudem sagen wir: Ein Cordyceps, welcher auch immer, ist besser als keiner. Da Cordyceps in freier Natur kaum noch zu finden ist, folgt die Kultivierung derjenigen von Reishi. Überwiegend nach Methode (2) und zunehmend (3) erzeugt. Erst dadurch werden die Heilpilze für den normalen Menschen bezahlbar. Der Vorteil von Methode (3) ist die vollständige Kontrolle der Aufzucht. Störungen durch Umweltfaktoren und Gifte sind ausgeschlossen.


Der Heilpilz Cordyceps kam früher aus dem Hochland von Tibet, aus der Provinz Naqu (4500 bis 5000 Meter). Er war in der höchsten Qualitätsstufe angesiedelt.

Leider: die Preise sind explodiert aufgrund der Nachfrage reicher Liebhaber von Cordyceps sind die Preise explodiert.


3. Was sind die Inhaltsstoffe von Cordyceps?


Der Vitalpilz verfügt ähnlich wie Reishi (Ganoderma lucidum) über eine Vielzahl von Inhaltsstoffen. Als wichtigster gelten die pilz- eigentümlichen Polysaccharide, zusammengesetzte Kohlenhydrate. Sie sind im Cordyceps extra- und intrazellular (innerhalb und außerhalb der Zellen des Pilzes) verfügbar. Des weiteren sind anzuführen Cordycepin, Adenosin, Manitol und Sterole.


Kohlenhydrate werden letztendlich zu Glukose umgebaut und stehen dann zur Energiegewinnung der Körperzelle bereit. Des weiteren enthält Cordyceps Amisosäuren (Bausteine der Eiweißkörper), Vitamine und Spurenelemente. Auch Ergosterin, eine Vorstufe von Vitamin D ist zu erwähnen. Das Sonnenvitamin D wird gegenwärtig aufgrund seiner vielfältigen gesundheitsfördernden Wirkungen in der Wissenschaft neu entdeckt. Es ist vor allem für uns Nordländer (wenig Sonne) unersetzbar. Dass Cordyceps in Tibet gedeiht und verzehrt wird, überrascht nicht, da dort die Winter lang und kalt sind. Insgesamt sind in Cordyceps mindestens 20 bioaktive Inhaltsstoffe nachgewiesen.


Eine vollständige Auflistung der Inhaltsstoffe geben Holliday u.a., Yue und andere und Lo u.a..



4. Von Mengen und Produkten


Welche Mengen von Cordyceps sind zu empfehlen?


450 Milligramm bis 3,0 Gramm Extrakt pro Tag. Zu Cordyceps gibt es vielfältige Angebote, die gängigen Extraktverhältnisse sind 20%, 30%, 40% Polysaccharide. Unsere Verzehrungsempfehlung bezieht sich immer auf unser Extrakt Verhältnis, in diesem Fall 40% Polysaccharide. Grundsätzlich gilt: mit geringen Mengen anfangen.


Unsere Verzehrungsempfehlung beträgt 550 Milligramm am Tag.


Welche Produkte mit Cordyceps gibt es bei Adaptogenics?


Der von Adaptogenics angebotene Cordyceps ist als Extrakt (550 mg pro Kapsel, 40% Polysaccharide) verfügbar.


Mit welchen Adaptogenen läßt sich Cordyceps kombinieren?


Er paßt zu allen. Der Pilz Reishi ist besonders zu betonen. Cordyceps hat einen milden bis leicht süßlichen Geschmack.


Welche Nebenwirkungen sind zu beachten, für wen ist Vorsicht angebracht?

Cordyceps läßt sich auch auf lange Sicht einnehmen, wenn man bei den empfohlenen Mengen bleibt. Cordyceps gilt als nebenwirkungsfrei. Der Pilz ist ein vollständig natürliches Produkt und seit vielen Jahrhunderten im Einsatz. Nach der vorliegenden Forschung und den reichhaltigen Erfahrungswerten gilt Cordyceps als vollständig sicher, wenn die empfohlenen Mengen eingehalten werden“ (Yance, 2013).


Schwangere und stillende Frauen sollten Cordyceps wie andere Adaptogene nicht zu sich nehmen. Wenn eine größere Operation ansteht, sollte die Einnahme abgesetzt (Vorsichtmotiv) und die Ärzte informiert werden. Auch als Krebspatient sollte vor der Einnahme ein Arzt konsultiert werden.


5. Literaturverzeichnis:


Die Literatur zu ehemals Cordyceps sinensis, nun Ophiocordyceps sinensis ist beachtlich gewachsen. In englischer Sprache sind 795 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht (Mai 2015). Dazu kommen im Verzeichnis aufgeführte Bücher, eines in deutscher Sprache (Gesellschaft für Vitalpilze). Die gelegentlich noch geäußerte Meinung: keine wissenschaftliche und empirische Fundierung, entbehrt der Grundlage. Genaue Quellenangaben dürfen wir zu Cordyceps leider nicht machen.


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Daniel Winkler, Der Tibetische Raupenpilz: Yartsa Gunbu.


Gesellschaft für Vitalpilze e.V.: Vitalpilze. Naturheilkraft mit Tradition – neu entdeckt.


Das Folgende ist anzufügen:

Cordyceps ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es dient weder der Prävention und Diagnose, noch der Therapie von Krankheiten. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Alle Angaben ohne Gewähr. Jegliche Verwendung über den privaten Gebrauch hinaus bitte nur mit Genehmigung von Adaptogenics. Dies schließt die Abbildungen ein. Jegliche Haftung, insbesondere für eventuelle Schäden oder Konsequenzen, die durch die Nutzung des angebotenen Wissensstoffes entstehen, sind ausgeschlossen. Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hier zur Verfügung gestellten Informationen. Copyright Adaptogenics.



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